Hinter den Kulissen des Schreibprozesses

Deadline – wenn der Countdown läuft

Oh nein, die Deadline ist nah. Diesen Gedanken kennen wahrscheinlich viele Menschen, nicht nur Autor:innen. Deadlines begegnen uns in verschiedenen Bereichen des Lebens, aber hier werfe ich einen genauen Blick auf Deadlines beim Schreiben. Wo sie dir begegnen können und wie ich damit umgehe.

Was ist eine Deadline?

Eine Deadline ist im Prinzip ein festgelegter Zeitpunkt, bis zu dem eine bestimmte Aufgabe erledigt sein muss. Das kann ein genauer Tag, aber auch nur ein Monat sein. In den meisten Fällen gibt es da keinen Spielraum, sondern entweder bist du bis zu diesem Zeitpunkt mit deiner Aufgabe fertig oder es kommt zu Verschiebungen im Ablauf.

Deadlines beim Schreiben

Beim Schreiben gibt es zwei verschiedene Arten von Deadlines. Einmal die vom Lektorat, als bis wann muss das Buch fertig sein. Und dann noch die Deadline bei Einreichungen von Wettbewerben.

Im Bezug auf das Lektorat macht es einen Unterschied, ob du im Verlag oder im Selfpublishing veröffentlichst. Beim Verlag legen die Mitarbeitenden dort fest, wann du das Buch abgeben musst, um im anvisierten Monat zu veröffentlichen. Beim Selfpublishing kannst du selbst entscheiden, wann du dein Buch ins Lektorat geben willst. Dabei solltest du aber beachten, dass du nicht zu kurzfristig denkst, denn viele Lekor:innen sind schon länger im Voraus ausgebucht.

Wenn du dich bei Wettbewerben bewerben willst, musst du auch da die Deadline im Blick behalten. Danach werden keine Beiträge mehr angenommen. Dabei kann es sich um Schreibwettbewerbe handeln, in denen du eine Leseprobe oder ein ganzes Skript abgibst, oder um Buchpreise. Bei beiden solltest du genau wissen, wie du es hinbekommst, die Deadline einzuhalten und dein Projekt rechtzeitig abgeben. Schau dafür am besten immer wieder, ob du den Zeitpunkt richtig im Kopf hast und erledige die Einreichung so früh wie möglich.

Mein Verhältnis zu Deadlines

Mein Verhältnis zu Deadlines ist zwiegespalten. Obwohl ich sie brauche, um ein Ende finden zu können, sind sie kein direkter Motivator. Eher halten sie mich davon ab, das Skript viel zu oft zu überarbeiten. Je näher die Deadline außerdem rückt, desto gestresster werde ich. Vor allem, wenn ich noch einiges in meinem Skript zu schreiben habe.

Deswegen versuche ich, mir realistische Deadlines zu legen. So habe ich das Lektorat für Chroniken des Himmels 2 erst nach knapp der Hälfte des Skripts gebucht. Wegen meiner neuen Arbeit und den damit geänderten Bedingungen wollte ich sichergehen, dass ich es schaffe und mich nicht unnötig stresse.

Das ist auch mein Tipp an dich: Überlege dir, bis wann du ein Skript beenden kannst. Es hilft keiner Seite, wenn du zusagst, weil du denkst, du musst, und es am Ende doch nicht schaffst.

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