Lektorat
Chroniken des Himmels,  Wie schreibe ich ein Buch

Lektorat am Beispiel Elfentochter

Gerade sitze ich an meinem Lektorat zu Elfentochter. Was passt also besser, als ein Beitrag darüber, wie das abläuft und wie ich mit den Anmerkungen meiner Lektorin arbeite.

Für mich ist dieses Lektorat nicht das erste, sodass sich inzwischen eine gewisse Routine für meine Bearbeitung entwickelt hat. Ein Lektorat ist Arbeit, manchmal mehr, manchmal weniger. Ich hatte schon beide Extreme, aber im Großen und Ganzen war alles problemlos machbar.

Einen ersten Überblick im Lektorat verschaffen

Das ist mein erster Schritt, den ich bei Elfentochter schon erledigt habe. Ich verschaffe mir einen ersten Überblick, wie viel Arbeit ungefähr auf mich zukommt. Dazu klicke ich als erstes auf den Überarbeitungsbereich bei Word und schaue mir an, wie viele Änderungen und Anmerkungen gemacht wurden. Das zeigt mir, wie viel ich ungefähr zu tun haben werde, wobei ich besonders auf die Kommentaranzahl achte. Denn normalerweise sind Kommentare das, was am meisten Arbeit verursacht.

Dann klicke ich mit Annehmen und Ablehnen durch das Dokument. Kleine Anmerkungen, die sich in wenigen Sätzen erledigen lassen, ändere ich in diesem Durchgang. Größere Sachen, die manchmal auch an anderen Stellen des Dokuments eingefügt werden müssen, schreibe ich mir auf, um sie dann später zu bearbeiten. Denn dafür brauche ich etwas mehr Zeit zum Nachdenken.

Die größeren Änderungen im Lektorat

Sobald ich das erste Mal durch das ganze Dokument bin, schaue ich mir meine Liste an. Bei Elfentochter ist das jetzt eine DinA5-Seite. Ich überlege mir, wie ich am vernünftigsten vorgehe und welche Punkte sich wie bearbeiten lassen. Dabei mache ich mir auch Gedanken darüber, wo ich die Anmerkungen am schönsten im Dokument einfügen kann.

Nach und nach arbeite ich also diese Liste ab, wobei ich mir meist die größten Baustellen bis zum Schluss aufhebe. Das sind zum Beispiel Kapitel, die ich teilweise umschreiben muss, oder Szenen, die ich mit Gefühlen ausbauen muss.

Last but not least: Das letzte Lesen

Nachdem ich nun alles geändert habe und die Anmerkung meiner Lektorin so gut wie möglich versucht habe umzusetzen, lese ich mir nochmal das ganze Manuskript durch. Das dient vor allem dazu, dass ich überprüfen will, wie sich alles zusammenfügt. Sollte ich dabei feststellen, dass etwas nicht passt, kann ich das noch ändern.

Und dann geht es zurück zu meiner Lektorin

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