Wetter beim Schreiben
Wie schreibe ich ein Buch

Muss das Wetter beim Schreiben passen?

Ein Autor schreibt immer. Da ist es egal, wie das Wetter beim Schreiben ist. Aber trotzdem kann wahrscheinlich niemand verneinen, dass es doch manche Szenen leichter zu schreiben sind, wenn das Wetter stimmt.

Wetter beim Schreiben: Sonne bedeutet gute Laune

Diese Aussage kann ich nicht leugnen. Solange ich von der Hitze nicht erdrückt werde, habe ich gute Laune. Es hebt einfach gleich die Stimmung, wenn der Himmel blau ist.

Natürlich fallen mir dabei auch glückliche Szenen im Buch leichter. Was man selbst in diesem Moment fühlt, kann man einfach leichter in Worte fassen.

Trotzdem lässt sich das nicht pauschal sagen. Auch bei schönem Wetter kann man schlecht gelaunt sein und dann hilft auch Sonnenschein nicht.

Wetter beim Schreiben: Regen eignet sich für traurige Szenen

Diese Aussage kann ich so nicht ganz bestätigen. Im Großen und Ganzen mag ich Regen nämlich. Zumindest wenn ich das Haus nicht verlassen muss. Solange ich draußen bin, bin ich meist genervt davon, dass ich trotz Regenschirm nass werde und meine Haare durch die Feuchtigkeit machen, was sie wollen.

Somit ist Regen eigentlich das Wetter, das sich für mich am besten zum Schreiben eignet. Keiner ist der Meinung, dass ich unbedingt rausgehen muss, sondern ich kann mich ganz auf meine Protagonisten konzentrieren.

Dabei ist es auch egal, welche Szene ich gerade schreibe. Wenn die Wolken wirklich tief über dem Himmel hängen, ist es wahrlich leichter eine gedrückte Stimmung zu schreiben, aber auch hier ist es nicht nötig.

Wetter beim Schreiben: Winterbücher nur mit Schnee?

Das ist wohl die Frage, die mich derzeit am meisten beschäftigt. Denn ich schreibe gerade ein Winterbuch und Schnee ist weit und breit nicht zu sehen (was auch gut ist, schließlich haben wir Mitte August).

Trotzdem hatte ich auch während der Hitzephase nicht das Gefühl, dass ich mich nicht in meine Protagonistin hineinversetzen könnte. Die Erinnerungen an Schnee und Winter reichen aus, um alles beschreiben zu können.

Welches Fazit ziehe ich also?

Es klingt wohl deutlich heraus, dass ich nicht der Meinung bin, dass Wetter beim Schreiben einen großen Einfluss hat. Natürlich kann es unterstützend helfen, aber es ist kein Muss.

Nächste Woche werde ich dann mal ein bisschen auf allgemeine Gefühle eingehen und welchen Einfluss sie auf die Schreibszenen haben. Denn da wird mein Fazit etwas anders ausfallen.

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