Hinter den Kulissen des Schreibprozesses,  Privatleben

Suche nach einer Work-Write-Balance

Wie schon in meinem Wünschen für 2022 erwähnt, will ich in diesem Jahr eine vernünftige Work-Write-Balance finden. Bei mir steht ein großer Wandel an. Vom Studentenleben in die Arbeitswelt. Das wird auch einiges an meinem Schreibverhalten und auch an der Zeit dafür ändern. Deswegen will ich frühzeitig mit der Suche nach einer Work-Write-Balance beginnen. In dem Beitrag skizziere ich, was ich mir unter einer Work-Write-Balance vorstelle und wie ich sie erreichen will. Am Ende des Jahres werde ich dann vergleichen, was davon sich erfüllt hat und wobei ich möglicherweise falsch lag.

Was stelle ich mir unter einer Work-Write-Balance vor?

Eine vernünftige Balance zwischen Schreiben, Arbeit und Privatleben.

Ich denke, das ist selbsterklärend, aber nicht ganz so einfach. Während meiner Praktika fiel mein Schreiben stark hinten runter. Das war für zwei Monate vielleicht okay, soll aber in der Zukunft nicht zur Regelmäßigkeit werden.

Außerdem möchte ich auch das Wochenende nicht immer den “Rückstand” der Woche aufholen müssen, sondern mir da etwas Freizeit gönnen können. Mir ist bewusst, dass das nicht immer möglich sein wird, aber durcharbeiten ist etwas, was ich mir nicht für längere Zeit vorstellen kann.

Für mich heißt Work-Write-Balance auch, dass es okay ist, wenn ich mal zu müde nach der Arbeit bin, nicht mehr zu schreiben. Im NaNoWriMo wird zum Beispiel gefordert, jeden Tag zu schreiben, aber ich bin der Meinung, dass man nichts erzwingen sollte, wenn der Kopf zu erschöpft ist. Das hat zumindest bei mir eher selten Sinn.

Zu beantwortende Fragen auf meiner Suche nach einer Work-Write-Balance

  1. Wann kann ich am besten schreiben? Vor oder nach der Arbeit? Wie viele Wörter kann ich mir an einem Arbeitstag zutrauen?
  2. Wie gehe ich mit möglichen Deadlines oder Lektoraten um, wenn ich mir die Zeit nicht so frei einteilen kann?

Ich bin gespannt, wie ich diese Fragen am Ende des Jahres beantworten werde und ob ich es schaffe, eine Work-Write-Balance zu finden, mit der ich regelmäßig schreiben und nicht mehr wochenlang ohne ein Wort vergehen.

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