Hinter den Kulissen des Schreibprozesses

Inspiration als Ideen abspeichern

Inspiration lässt sich einfach überall finden. Ein Song im Radio, ein kurzer Satz, sogar eine ganz normale Achterbahn kann eine neue Idee ins Spiel bringen. Und den Ideen ist es egal, ob man sie gerade gebrauchen kann. Sie tauchen einfach auf und nisten sich im Kopf ein.

Manche Ideen bleiben bei mir nicht lang. Sie sind nur flüchtige Einfälle und je genauer man darüber nachdenkt, desto klarer wird mir, dass das nicht funktionieren kann, dass es das schon gibt oder dass es eigentlich viel zu wenig für ein ganzes Buch ist. Die werden dann im Laufe der Zeit automatisch aussortiert und schaffen es bei mir oft gar nicht in eine schriftliche Form. Die meisten Inspirationen entwickeln sich jedoch so weiter, dass ich sie abspeichere.

Wie ich meine Inspirationen als Ideen abspeichere

Zumindest bei mir bleiben die meisten Ideen länger bestehen und lassen sich auch in eine ganze Handlung ausbauen. Wenn ich noch nicht so eine genaue Vorstellung vom Verlauf habe, kann es auch sein, dass ich nur Notizen in ein Dokument oder Notizbuch schreibe. Sobald ich mich wieder damit beschäftige, welche Idee ich als nächstes schreibe, schaue ich mir diese Notizen an und entscheide mich dann dafür, welche die beste Basis für ein Buch bietet. Die arbeite ich dann mit meiner üblichen Plottechnik und der genauen Charaktererstellung aus, sodass ich zum Schreiben anfangen kann.

Ein Überblick über den allgemeinen Ideen Ordner
Ein Blick in meinen allgemeinen Ideen Ordner
Ein Überblick über die Ideen im Ordner Fantasy
Ein Blick in meine Ideen im Ordner Fantasy

Nur ein kleiner Teil dieser Ordner sind Bücher, bei denen ich schon irgendetwas geschrieben habe. Der Großteil wartet noch darauf, angefangen zu werden. Die Ideen helfen mir dabei, mich an die Inspiration zu erinnern und wieso ich den Einfall hatte.

Wieso ich Ideen und Inspiration nicht einfach vergessen will:

Weil ich Ideen nicht so einfach vergessen kann. Ich habe es bei Atlantis versucht, aber selbst als ich zwei Jahre später wirklich das Exposé dafür geschrieben habe, konnte ich mich noch gut an die Grundzüge der Idee erinnern. Natürlich waren mir einige Details entfallen, aber einen groben Handlungsstrang konnte ich trotzdem problemlos verfallen.

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