Jahresrückblick 2018

Morgen ist schon wieder Silvester, wie schnell doch die Zeit vergeht. Es kommt mir fast so vor, als hätte das Jahr erst begonnen. Höchste Zeit also für einen kleinen Rückblick.

Mein Jahr 2018 in ZahlenVeröffentlichungen 2018

Bücher veröffentlicht
Verlagsverträge unterschrieben
Manuskript fertig geschrieben (und zwei sind bis zur Hälfte fertig)
Buchmessen besucht

Meine Highlights

Meine erste öffentliche Lesung aus Magica – Quelle der Macht. Es war ein unglaublich tolles Gefühl, zu wissen, dass die Menschen gerade nur mir zuhören. Ich war zwar davor schrecklich nervös, obwohl ich durch das Lesungen lesen in der Kirche schon geübt sein sollte, aber etwas aus dem eigenen Buch zu lesen ist doch nochmal etwas ganz anderes.

Excaliburs Vermächtnis hat es auf die Shortlist des Lovelybooks-Leserpreises geschafft. Wenn ich daran denke, dass mein kleines Büchlein es überhaupt in diese Auswahl geschafft hat, muss ich mich immer noch daran erinnern, dass es kein Traum war. Dieses Jahr erschienen so viele gute Bücher, auch als ebook-onlys, und dass meins da zu den Top 35 gezählt wurde, ist unglaublich. Da macht es gar nichts aus, dass ich nicht gewonnen habe, denn das hatte ich sowieso nicht erwartet.

Die beiden Buchmessen. Dieses Jahr konnte ich sowohl die Leipziger, als auch die Frankfurter Buchmesse an allen Tagen besuchen und ich habe es sehr genossen. Trotz Schneechaos in Leipzig. Es kamen Menschen, für die ich meine Bücher oder Poster davon signieren durfte und es war so schön, meine Autorenkollegen kennenzulernen oder wiederzusehen.

Schattenseiten?

Es wäre gelogen, wenn ich sage, dass 2018 nicht auch Schattenseiten hatte. Obwohl ich drei Bücher veröffentlichen durfte, lief es nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Zwischenzeitlich war ich wirklich am Zweifeln, ob ich nicht einfach zu schlecht schreibe und es einfach aufgeben sollte. Aber dank meiner Freunde habe ich mich da durchgekämpft und blicke jetzt wieder zuversichtlich in die Zukunft.

Was wird 2019 bringen?

Elfentochter wird definitiv bei Hawkify Books erscheinen. Die Reihe liegt mir sehr am Herzen und ich hoffe, dass sie bei den Lesern gut ankommt. Gerade sitze ich noch an der Überarbeitung, damit ich es rechtzeitig im Verlag abgeben kann.

Sonst ist für 2019 noch nichts geplant und das ist vielleicht auch gut so. Vielleicht finde ich ja meinen alten Schreibspaß wieder und beende mehr als ein Skript. Die Buchmessen sind fest eingeplant, obwohl die FBM noch etwas unsicher ist, weil ich nächstes Jahr meinen Master anfangen werde und dafür höchstwahrscheinlich umziehen muss. Aber dazu kann ich erst mehr sagen, wenn ich die Zusage von irgendeiner Uni habe.

 

Alles in allem blicke ich zwiegespalten auf 2018 zurück, aber solche Jahre muss es auch mal geben. Auf ein schönes und hoffentlich etwas erfolgreicheres 2019.

 

 

Leipziger Buchmesse 2018 – von kaputten Luftmatratzen, Schneechaos und Falkenliebe

Mehr als eine Woche ist vergangen, seit ich zur Leipziger Buchmesse gereist bin.

Schon Mittwochabend kam ich in Leipzig an und eigentlich dachte ich, dass ich todmüde sein würde, aber wir waren noch bis um 2 Uhr nachts wach. Wie schon letztes Jahr durfte ich bei Annie Laine auf der Luftmatratze schlafen. Ein sehr interessantes Erlebnis, denn die Luftmatratze hatte ein Loch. Fragt mich nicht wo, wir haben es einfach nicht gefunden.

Donnerstag war noch ein ruhiger und vor allem schöner Tag. Da hatte ich echt noch Hoffnung, dass es ein Wochenende mit viel Sonne werden könnte, aber ich hätte mich nicht mehr irren können.

Saskia mit Italian Escape auf der Leipziger BuchmesseDa mir bewusst war, dass ich wahrscheinlich nicht mehr viel von der Messe sehen würde, wenn ich erst mal bei meinen Verlagen war, stand das als Erstes auf dem Plan. Etwa um die Mittagszeit herum fand ich mich dann in Halle 2 beim Eisermann Verlag ein und durfte zum ersten Mal mein neustes Buch “Italian Escape – Die letzte Erbin” in den Händen halten. Das ist so ein tolles Gefühl und war definitiv mein Highlight des Tages.

Dann ging es weiter zum Hawkify Books Stand, der zum Glück nicht weit entfernt lag. Sonst hätte ich in den nächsten Tagen definitiv noch mehr Laufweg gehabt. Ich war schon sehr gespannt auf alle meine Autorenkolleginnen, die ich bisher nur aus unserem Verlagschat kannte.

Spätestens an diesem Tag war mir klar: Es ist toll, eine Falke zu sein. Jedes Mal, wenn ich an den Stand kam, war es wie in unserem Chat. Man hatte gefühlt über 100 Nachrichten verpasst, versuchte trotzdem irgendwie ins Gespräch einzusteigen und es gab viel zu Lachen. Ich kann nicht mal sagen, dass ich mich bei jemandem besonders freute, ihn zu sehen, weil ich alle gleich lieb habe.

Die letzte Veranstaltung am Donnerstag war die Kickoff-Veranstaltung zum tolino-Schreibwettbewerb. Ich will versuchen daran teilzunehmen und fand es sehr interessant, was in der Veranstaltung erzählt wurde. Mal sehen, ob ich bis zum Einreichungsschluss fertig werde.

 

Freitag fing das Wetter dann an, schlechter zu werden. Es regnete, was schon bald zu Schnee wurde. Deswegen entschied ich mich auch dagegen, mein Kleid am Freitag anzuziehen. Samstag wäre das Wetter sicher schöner (hier bitte sarkastisches Auflachen einfügen).

Saskia mit Poster von Entflammtes Erbe auf der Leipziger BuchmesseAuch den Freitag verbrachte ich wieder zwischen den Ständen und ich hatte meine erste Signierstunde bei Hawkify Books. Schon länger hatte ich davon geträumt, mein eigenes Cover als Poster zu bekommen und nun war es wahr geworden. Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Poster zu signieren und ich freue mich jetzt schon darauf, wenn es im Juni ein Buch wird.

 

Dann kam der Samstag und mit ihm der Schnee. Nichtsdestotrotz zog ich mein Kleid an (Sommerkleid, bis zu den Knien, wohlgemerkt). Da Annis Mitbewohnerin Klaudia uns informierte, dass die Trams extrem unregelmäßig fuhren, wollten wir zur S-Bahn laufen. 20 Minuten durch den Schnee, mit Turnschuhen, dünner Strumpfhose und besagtem Kleid. Ich frage mich bis heute, wo die Erkältung ist, die ich ab diesem Moment fest erwartet hatte. Die S-Bahnen fuhren gar nicht, aber zumindest eine Tram kam nur wenig später und wir gelangten problemlos zur Messe.

Dort war es unglaublich leer, so frei waren die Gänge an einem Samstagmorgen noch nie. Trotzdem wollte ich nichts riskieren und gemeinsam mit meinen Falkenkolleginnen Katrin R. Petzold und Jo D. Shannon stellte ich mich schon eine Stunde vor Ava Reeds Signierstunde vor den Ueberreuter Stand. Ich habe es nicht bereut. Wir waren als 5. dran, haben problemlos ein Buch bekommen (mit der tollen Tasche) und mussten nicht ewig anstehen. Die Schlange war zum Ende hin nämlich extrem lang.

Danach war auch schon meine Signierstunde bei Hawkify Books und es wurde kühl (Grund 2 wieso ich jetzt eigentlich krank im Bett liegen sollte). Der Stand war leider direkt an einer Außentür und natürlich konnten die Leute nicht einfach den ausgeschilderten Ausgang nehmen, sondern mussten auch durch die Tür raus. Jedes Mal traf mich kalte Luft und als die Signierstunde vorbei war, habe ich mir als erstes beim Eisermann Verlagsstand Tee geholt.

Da ich noch bis kurz nach 5 eine Signierstunde beim Eisermann Verlag hatte, machte ich mich direkt auf dem Weg zur Moritzbastei, in der die impress/Dark Diamonds Leserparty stattfand. Ich hatte Anni schon geschrieben, dass sie mir mein Kleid (ja, noch eins), meine Ballerinas und mein Ticket mitbringen sollte. Denn wann bekommt man schon die Chance sein Abschlussballkleid ein weiteres Mal anzuziehen, als wenn man sich als Prinzessin verkleidet.

Saskia mit Gesichtstattoo auf der Leipziger Buchmesse Die Leserparty war sehr lustig, auch wenn ich bis auf die beiden Lesungen von Valeria Bell und Annie Laine keine weitere mitbekommen habe. Stattdessen ließen wir uns von einer Facepaint-Künstlerin schminken – Ich entschied mich für Feuer, schließlich liebe ich Feuer und machten dann Fotos. Hätte das Bild nicht auf Annis Kissen abgefärbt, ich hätte es nicht noch direkt an dem Abend wieder abgeschminkt.

 

Sonntag hätte ganz entspannt sein können, wäre ich nicht wegen der Bahnen so nervös gewesen. Alle paar Minuten habe ich auf meinem Handy nachgeschaut, ob meine Bahn noch fuhr und wappnete mich schon dafür, nicht nachhause zu kommen. Aber es war kein Problem. Mein Zug fuhr, zwar mit 40 Minuten, aber solange er nur irgendwie fuhr, war mir alles recht.

 

Fazit:

Es war meine zweite LBM und wieder hat es viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf die nächste LBM und bin stolz auf mich, dass ich meine 10 Bücher als Maximum eingehalten habe.Ausbeute der LBM

 

Und den Rest des Winters gilt: Im Gegensatz zu Leipzig ist das gar nichts!