Die Frankfurter Buchmesse 2018

Es hat nicht geschneit. Dabei war ich dieses Mal sogar darauf vorbereitet und hatte extra Pullis eingepackt. Nach dem Schneechaos auf der Leipziger Buchmesse wollte ich bei der Frankfurter Buchmesse vorbereitet sein. Aber die brauchte ich nicht, weil es alle Tage schön warm war. Selbst mein Mantel durfte nach dem ersten Tag zuhause bleiben.

Die Anreise

Dienstag Mittag ging es für mich von Regensburg aus nach Fulda zu Annie Laine. Wie sollte es auch anders sein, mein Zug hatte 45 Minuten Verspätung. Vom Bahnhof in Fulda aus ging es dann zu Annies Eltern, bei denen wir übernachteten. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Goodiepacks packen und schreiben, wobei bei mir an diesem Tag sogar 1000 Wörter dabei rauskamen.

Die Fachbesucher-Tage

Mittwoch Morgen war es dann so weit. Wir machten uns auf den Weg nach Frankfurt. Die eine Stunde Autofahrt verging erstaunlich schnell und um kurz nach 9 fanden wir uns in den Hallen der Frankfurter Buchmesse wieder. Da an den Wochentagen nur Fachbesucher auf die Messe können, war es angenehm ruhig und wir konnten uns alles ansehen, ohne durch die Gänge geschoben zu werden.

Saskia Stanner mit Entflammtes Erbe auf der Frankfurter Buchmesse

Unser erster Zwischenstopp war der Gemeinschaftsstand von Hawkify Books, Sadwolf Verlag und Talawah. Schließlich wollte ich mein Entflammtes Erbe in den Händen halten. Es war ja die erste Messe für mein Hawkify Books Buch.

Weiter ging es zur impress-Wand beim Carlsen-Stand, um Fotos mit den Covern der Buchbabys von Annie Laine und Valeria Bell zu machen. Die impress Wand entwickelte sich in den weiteren Tagen zu unserem Standard-Treff- und Pausenpunkt. Dort traf man immer wieder neue Autoren und konnte sich vor der Wand auf einen gemütlichen Teppich setzen.

Nachdem wir an Mittwoch und Donnerstag zwei Mal die komplette Halle 3.0 abliefen, schränkte sich unser Bewegungsradius zunehmend ein. Wir bewegten uns meistens zwischen Hawkify Books und der impress-Wand. In den anderen Hallen waren wir gar nicht, da alles, was wir sehen wollten, in Halle 3.0 zu finden war.

Im Großen und Ganzen waren die Tage Mittwoch bis Freitag die angenehmsten Tage. Man konnte ruhig mit Menschen reden und auf den Gängen gab es kein Gedränge.

Das Wochenende mit Highlights

Das änderte sich am Samstag. Schon am Eingang mussten wir an der Taschenkontrolle anstehen und in der Halle war an manchen Ständen kein Vorbeikommen mehr.

Ein Highlight am Samstag war für mich die Signierstunde von Laura Kneidl. Ich wollte mir unbedingt ihr neues Buch “Die Krone der  Signierstunde von Laura Kneidl auf der Frankfurter BuchmesseDunkelheit” kaufen und war deswegen schon eine Stunde früher am Piper-Stand. Eine gute Idee, denn so war ich beim Start der Signierstunde eine der ersten, die ein signiertes Buch bekamen und musste nicht anstehen. Bis dahin hatte die Schlange nämlich schon eine beträchtliche Länge angenommen.

Schön war außerdem, dass ich am Samstag endlich den Großteil meiner Hawkify-Kolleginnen wiedersehen oder richtig kennenlernen konnte. Vor allem das gemeinsame Abendessen war sehr toll.

Signierstunde auf der Frankfurter Buchmesse

Das letzte Highlight (und auch der Zeitpunkt, nachdem dann mein Adrenalin nachließ) war meine eigene Signierstunde am Sonntag bei Hawkify Books. Bücher signieren macht unglaublich viel Spaß und ich freue mich, dass Entflammtes Erbe bei einigen ein neues Zuhause gefunden hat.

Nach meiner Signierstunde fühlte ich mich dann zum ersten Mal in den fünf Tagen so richtig schlapp und war fast schon ein bisschen froh, dass die Messe vorbei war.

Am Bahnhof stellte ich dann 3 Minuten vor Abfahrt fest, dass mein Zug 40 Minuten früher fuhr und ich schaffte es gerade noch rechtzeitig auf meinen Platz. Dass hätte man wirklich ein bisschen besser anschreiben müssen.

Um kurz nach 20 Uhr war ich endlich zuhause und konnte mich geschafft, aber glücklich auf mein Bett fallen lassen. Die Frankfurter Buchmesse war für mich ein Erfolg, hat Spaß gemacht und ich werde nächstes Jahr definitiv wieder dabei sein.

Die Buchausbeute

Zum Schluss zeige ich euch noch meine Buchausbeute. Es sind genau die neun Bücher geworden, die ich auf meiner Liste stehen hatte.

  • Die Krone der Dunkelheit von Laura Kneidl
  • Buchausbeute Frankfurter BuchmesseDer verbannte Prinz von Laura Labas
  • Die Grimm-Chroniken 6 & 7 von Maya Shepherd
  • Götterherz von B.E. Pfeiffer
  • Vampire, die bellen, beißen nicht von Christin Thomas
  • Devil inside von Jo D. Shannon und Jacqueline v. Droullier
  • Mentira von Christina Hiemer
  • Blütenzauber von Regina Meißner

 

 

Leipziger Buchmesse 2018 – von kaputten Luftmatratzen, Schneechaos und Falkenliebe

Mehr als eine Woche ist vergangen, seit ich zur Leipziger Buchmesse gereist bin.

Schon Mittwochabend kam ich in Leipzig an und eigentlich dachte ich, dass ich todmüde sein würde, aber wir waren noch bis um 2 Uhr nachts wach. Wie schon letztes Jahr durfte ich bei Annie Laine auf der Luftmatratze schlafen. Ein sehr interessantes Erlebnis, denn die Luftmatratze hatte ein Loch. Fragt mich nicht wo, wir haben es einfach nicht gefunden.

Donnerstag war noch ein ruhiger und vor allem schöner Tag. Da hatte ich echt noch Hoffnung, dass es ein Wochenende mit viel Sonne werden könnte, aber ich hätte mich nicht mehr irren können.

Saskia mit Italian Escape auf der Leipziger BuchmesseDa mir bewusst war, dass ich wahrscheinlich nicht mehr viel von der Messe sehen würde, wenn ich erst mal bei meinen Verlagen war, stand das als Erstes auf dem Plan. Etwa um die Mittagszeit herum fand ich mich dann in Halle 2 beim Eisermann Verlag ein und durfte zum ersten Mal mein neustes Buch “Italian Escape – Die letzte Erbin” in den Händen halten. Das ist so ein tolles Gefühl und war definitiv mein Highlight des Tages.

Dann ging es weiter zum Hawkify Books Stand, der zum Glück nicht weit entfernt lag. Sonst hätte ich in den nächsten Tagen definitiv noch mehr Laufweg gehabt. Ich war schon sehr gespannt auf alle meine Autorenkolleginnen, die ich bisher nur aus unserem Verlagschat kannte.

Spätestens an diesem Tag war mir klar: Es ist toll, eine Falke zu sein. Jedes Mal, wenn ich an den Stand kam, war es wie in unserem Chat. Man hatte gefühlt über 100 Nachrichten verpasst, versuchte trotzdem irgendwie ins Gespräch einzusteigen und es gab viel zu Lachen. Ich kann nicht mal sagen, dass ich mich bei jemandem besonders freute, ihn zu sehen, weil ich alle gleich lieb habe.

Die letzte Veranstaltung am Donnerstag war die Kickoff-Veranstaltung zum tolino-Schreibwettbewerb. Ich will versuchen daran teilzunehmen und fand es sehr interessant, was in der Veranstaltung erzählt wurde. Mal sehen, ob ich bis zum Einreichungsschluss fertig werde.

 

Freitag fing das Wetter dann an, schlechter zu werden. Es regnete, was schon bald zu Schnee wurde. Deswegen entschied ich mich auch dagegen, mein Kleid am Freitag anzuziehen. Samstag wäre das Wetter sicher schöner (hier bitte sarkastisches Auflachen einfügen).

Saskia mit Poster von Entflammtes Erbe auf der Leipziger BuchmesseAuch den Freitag verbrachte ich wieder zwischen den Ständen und ich hatte meine erste Signierstunde bei Hawkify Books. Schon länger hatte ich davon geträumt, mein eigenes Cover als Poster zu bekommen und nun war es wahr geworden. Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Poster zu signieren und ich freue mich jetzt schon darauf, wenn es im Juni ein Buch wird.

 

Dann kam der Samstag und mit ihm der Schnee. Nichtsdestotrotz zog ich mein Kleid an (Sommerkleid, bis zu den Knien, wohlgemerkt). Da Annis Mitbewohnerin Klaudia uns informierte, dass die Trams extrem unregelmäßig fuhren, wollten wir zur S-Bahn laufen. 20 Minuten durch den Schnee, mit Turnschuhen, dünner Strumpfhose und besagtem Kleid. Ich frage mich bis heute, wo die Erkältung ist, die ich ab diesem Moment fest erwartet hatte. Die S-Bahnen fuhren gar nicht, aber zumindest eine Tram kam nur wenig später und wir gelangten problemlos zur Messe.

Dort war es unglaublich leer, so frei waren die Gänge an einem Samstagmorgen noch nie. Trotzdem wollte ich nichts riskieren und gemeinsam mit meinen Falkenkolleginnen Katrin R. Petzold und Jo D. Shannon stellte ich mich schon eine Stunde vor Ava Reeds Signierstunde vor den Ueberreuter Stand. Ich habe es nicht bereut. Wir waren als 5. dran, haben problemlos ein Buch bekommen (mit der tollen Tasche) und mussten nicht ewig anstehen. Die Schlange war zum Ende hin nämlich extrem lang.

Danach war auch schon meine Signierstunde bei Hawkify Books und es wurde kühl (Grund 2 wieso ich jetzt eigentlich krank im Bett liegen sollte). Der Stand war leider direkt an einer Außentür und natürlich konnten die Leute nicht einfach den ausgeschilderten Ausgang nehmen, sondern mussten auch durch die Tür raus. Jedes Mal traf mich kalte Luft und als die Signierstunde vorbei war, habe ich mir als erstes beim Eisermann Verlagsstand Tee geholt.

Da ich noch bis kurz nach 5 eine Signierstunde beim Eisermann Verlag hatte, machte ich mich direkt auf dem Weg zur Moritzbastei, in der die impress/Dark Diamonds Leserparty stattfand. Ich hatte Anni schon geschrieben, dass sie mir mein Kleid (ja, noch eins), meine Ballerinas und mein Ticket mitbringen sollte. Denn wann bekommt man schon die Chance sein Abschlussballkleid ein weiteres Mal anzuziehen, als wenn man sich als Prinzessin verkleidet.

Saskia mit Gesichtstattoo auf der Leipziger Buchmesse Die Leserparty war sehr lustig, auch wenn ich bis auf die beiden Lesungen von Valeria Bell und Annie Laine keine weitere mitbekommen habe. Stattdessen ließen wir uns von einer Facepaint-Künstlerin schminken – Ich entschied mich für Feuer, schließlich liebe ich Feuer und machten dann Fotos. Hätte das Bild nicht auf Annis Kissen abgefärbt, ich hätte es nicht noch direkt an dem Abend wieder abgeschminkt.

 

Sonntag hätte ganz entspannt sein können, wäre ich nicht wegen der Bahnen so nervös gewesen. Alle paar Minuten habe ich auf meinem Handy nachgeschaut, ob meine Bahn noch fuhr und wappnete mich schon dafür, nicht nachhause zu kommen. Aber es war kein Problem. Mein Zug fuhr, zwar mit 40 Minuten, aber solange er nur irgendwie fuhr, war mir alles recht.

 

Fazit:

Es war meine zweite LBM und wieder hat es viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf die nächste LBM und bin stolz auf mich, dass ich meine 10 Bücher als Maximum eingehalten habe.Ausbeute der LBM

 

Und den Rest des Winters gilt: Im Gegensatz zu Leipzig ist das gar nichts!