Saskias Debüt ohne Pseudonym
Wie schreibe ich ein Buch

Pseudonym – Ja oder Nein?

Vor einer Veröffentlichung stellen sich viele Autoren diese Frage. Nutzt man den eigenen Namen oder lieber ein Pseudonym. Auch ich stand damals vor inzwischen erstaunlichen drei Jahren vor dieser Entscheidung. Wieso ich mich schlussendlich dafür entschieden habe, kein Pseudonym zu wählen, erzähle ich in den nächsten Absätzen.

Keine Namenskombination gefiel mir

Ich habe mit vielen Namen herumexperimentiert. Namen, die ähnlich wie meine Unterschrift aussahen. Namen, die etwas mit dem Nachnamen meiner Mutter zu tun hatten. Oder aber einfach Namen, die mir gefielen.

Vor allem das letzte bereitete mir Probleme, denn meine Lieblingsnamen hatte ich schon in Manuskripten verarbeitet. Allgemein fiel es mir bei den Überlegungen schwer, einen Nachnamen zu finden. Das hasse ich schon für Bücher und dort haben sie meist nicht so viel Relevanz wie bei einem Pseudonym, das längere Zeit für einen Selbst stehen muss.

Die Sache mit der Zeit war auch das größte Problem. Egal, wie sehr ich die Namen mochte, nach einigen Stunden konnte ich mich nicht mehr damit identifizieren.

Brauche ich ein Pseudonym?

Diese Frage habe ich mir auch oft gestellt. Es gibt ja schließlich einige Berufe, in denen Pseudonyme eine absolute Notwendigkeit sind. Krankenhaus, Psychologe, Verlagsbranche. Doch das stand bei mir selbst nie in der Auswahl für die Zukunft. Ich sah und sehe mich auch heute noch im Fernsehen (nicht vor, sondern lieber hinter der Kamera).

Ebenfalls kann es nützlich sein, wenn der eigene Name nicht leicht zu schreiben ist. Schließlich soll es für den Leser so einfach wie möglich sein, den Autor im Internet/auf Amazon und Co zu sehen. Das ist aber bei mir nicht der Fall, denn mein Name ist eigentlich recht einfach zu schreiben.

Der wichtigste Grund

Aber der wichtigste Grund, wieso ich kein Pseudonym gewählt habe, ist die Tatsache, dass ich irgendwie doch gerne meinen eigenen Namen auf dem Buch stehen haben wollte. Ich wollte nicht immer erklären müssen, dass ich hinter diesem Namen stecke.

Deswegen habe ich am Ende beschlossen, dass ich unter meinem richtigen Namen veröffentliche.

Ist ein Pseudonym damit allgemein aus dem Kopf?

Nein, das ist es natürlich nicht. Vor der Veröffentlichung von Italian Escape habe ich darüber nachgedacht, für reine Romance einen anderen Namen zu benutzen. Doch wieder fand ich nichts, was mir gefiel und schließlich war Romance auch nicht so unähnlich zu Fantasy.

Sollte ich irgendwann mal ein Genre schreiben, das komplett anders ist, werde ich mich dieser Frage sicher wieder stellen müssen. Aber das liegt in der Zukunft und erstmal bleibe ich bei Fantasy und Romance als bevorzugte Genres.

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