Magica-Kurzgeschichte zu Halloween

Happy Halloween

Diese Magica-Kurzgeschichte kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden und spoilert auch nicht. Sie erzählt einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben von Kristys Mutter.

Magica-Kurzgeschichte

Samhain 1620 – Meredith

Samhain. Letztes Jahr hatte ich das Fest noch im Kreis meiner Familie verbracht, heute war ich allein. Allein in dieser Hütte im Wald, ohne eine Möglichkeit, das schützende Ritual durchführen zu können.

Mehrmals hatte ich mich schon mit meinem kleinen Magiebuch beschäftigt, aber ohne Stammesleitung gab es keine Möglichkeit, mich vor den Geistern der vergangenen Hexen zu schützen. Ich war ihnen komplett ausgeliefert.

Ein leises Klappern ließ mich zusammenzucken. Waren das die Geister? Suchten sie mich jetzt schon heim, obwohl die Sonne erst vor wenigen Momenten untergegangen war? Eine Gänsehaut breitete sich auf meinem ganzen Körper aus.

Oh Gaia, bitte hilf mir. Lass mich nicht im Stich.

Immer fester zog ich meine Wolljacke um mich, als könnte ich mich dadurch vor den Geistern schützen. Nur die Blitze draußen erhellten den kleinen Innenraum meiner Hütte. Das Feuer war schon vor einiger Zeit ausgegangen und ich hatte es nicht gewagt, es wieder anzufachen. Ich kannte die Geschichten über Hexen, die an Samhain ohne Schutz gezaubert hatten. Aufgeschlitzte Kehlen, blutleere Körper, verrenkte Gliedmaßen.

War das mein Schicksal?

Wieder dieses Klappern und dann … Schritte. Mein Atem stockte. Bildete ich mir diese Geräusche nur ein? Geister konnten doch nicht … Die Schritte wurden immer lauter, bis sie vor der Tür stoppten.

Ein Klopfen.

Ich machte mich so klein wie möglich. Hoffte, dass mich die Dunkelheit des Raums verbergen oder noch besser verschlucken könnte.

„Meredith!“

David? Nein, das konnte nicht sein? Meine Sinne mussten mir einen Streich spielen. Er hatte sich von mir abgewandt, nachdem ich ihm erzählt hatte, was ich in Wirklichkeit war. Das war alles nur Einbildung.

Die Tür wurde aufgestoßen. Ein Mensch stand in der Öffnung, aber mehr konnte ich nicht erkennen. Es war zu dunkel. Dann erhellte wieder ein Blitz die Dunkelheit.

Die Person sah aus wie David. Die gleichen roten Haare, die gleiche Statur. Verhielten sich die Geister so? Gaukelten sie einem vor, eine der Liebenden zu sein?

Ein leises Schluchzen entwich mir, bevor ich es unterdrücken konnte.

Der Blick der Person wanderte zu mir und nur wenige später fand ich mich in Davids Armen wieder. Er war eine Person aus Fleisch und Blut, kein Geist.

Tränen der Erleichterung rannen über meine Wangen. David war bekommen. Er war zwar kein Hexer, aber mit ihm fühlte ich mich gleich viel stärker.

„Sch, meine Liebe, ich bin da. Niemand kann dir etwas antun“, flüsterte er immer wieder und streichelte mir über den Rücken.

Gemeinsam mit ihm würde ich Samhain überstehen. Davon war ich nun überzeugt.

****************

Solltet ihr Lust auf Magica bekommen haben, so findet ihr  hier auf meiner Homepage alle Infos dazu und auch die Links zum Kaufen.

Danke Wattpad

Auf Wattpad habe ich vor etwa sechs Jahren so richtig mit dem Schreiben bekommen und bis heute blicke ich noch gerne auf die Zeit zurück. Deswegen will ich heute mal erklären, wieso ich dieser Erfahrung so dankbar bin.

Ohne Wattpad hätte ich nie ein Buch fertig geschrieben

Bevor ich angefangen habe, meine Geschichten kapitelweise auf der Seite hochzuladen, habe ich nur eine einzige Geschichte beendet und das war eine Fanfiction, bei der ich das Buch nur aus einer anderen Sicht geschrieben habe. Meine ganzen eigenen Ideen fand ich meist nach nur wenigen Kapiteln schon wieder blöd und vor allem langweilig und nicht gut genug.

Erst durch die Leser auf Wattpad hatte ich einen Anreiz, um meine Geschichten zu beenden, weil es Menschen gab, die wissen wollten, wie es weitergeht.

 

Ohne Wattpad hätte ich mich nie getraut, Magica an einen Verlag zu schicken

Als meine beste Freundin erfuhr, dass ich Bücher schrieb, meinte sie sofort, dass ich mich damit bei einem Verlag bewerben solle. Damals war ich gerade mal sechzehn Jahre alt und wusste genau, dass ich noch nicht gut genug für einen Verlag war und sowieso nie eine Chance hätte. Erst drei Jahre später hatte ich genug Vertrauen in mein Schreiben, dass ich es versuchen wollte.

Dieses Vertrauen kam auch durch die Leser auf Wattpad, die mir mit Kommentaren immer wieder zeigten, dass sie meine Geschichten mochten.

 

Ohne Wattpad wäre ich nicht da, wo ich heute bin.

Auf Wattpad konnte ich mich weiterentwickeln, habe meinen Schreibstil verändert (aus Gegenwart wurde Vergangenheit) und bin an meinen Ideen gewachsen. Habe ich anfangs noch ohne Plot geschrieben, so habe ich das nach Teufelstochter aufgegeben. Inzwischen brauche ich ein gewisses Grundgerüst, damit ich nicht mehr den Bösewicht plötzlich ändere oder meine Charaktere mir auf andere Art und Weise auf der Nase herumtanzen.

 

Bei einer Sache bin ich mir jedoch sicher, ohne Wattpad wäre ich heute keine Autorin. Denn dann hätte ich das Schreiben schon längst wieder aufgegeben und das wäre sehr schade.

Meine Fantasywesen: Engel

Wer mich durch Wattpad entdeckt hat, kennt meine Engel möglicherweise schon.  Dem Rest will ich sie heute näher bringen. Schließlich erscheinen meine Erzengel-Chroniken nächstes Jahr bei Hawkify-Books und ich bin schon fleißig am Schreiben.

Meine Einflüsse:

Ausschlaggebend, dass ich eine Buchreihe über Engel schreiben wollte, war die Buchreihe “Gilde der Jäger” von Nalini Singh. Ich habe mich in die Bücher verliebt und deswegen wollte ich auch unbedingt etwas über Engel schreiben. Die Reihe ist auch bis heute noch eine meiner Lieblingsbuchreihen und ich freuen mich über jeden neuen Band, der erscheint.

Gleichzeitig bin ich auch sehr christlich aufgewachsen und deswegen war für mich klar, dass meine Engel ihren Ursprung in der christlichen Literatur haben werden. Deswegen gibt es Gabriel, Michael, Raphael und Uriel, da vor allem die drei erstgenannten wichtige Erzengel aus den Testamenten sind. Vom Erzengel Gabriel, der die Botschaft an Maria überbringt, habt ihr sicher schon mal gehört.

Wieso es gerade der Erzengel Gabriel wurde, der eine der Hauptpersonen wurde? Weil ich ihn selbst mal in einem Theaterstück gespielt habe. Gut, ich hatte damals eine blonde Langhaarperücke auf und trug ein weißes Kleid, also so gar nicht mit meinem Gabriel zu vergleichen. Aber ich hatte zu diesem Erzengel eine besondere Verbindung und deswegen wurde er mein zweite Protagonist.

Meine Engel:

Das alles floss mit ein, als ich meine Engel plante. Gilde der Jäger ist daran schuld, dass die vier Erzengel die Welt unter sich aufgeteilt haben, nachdem sie ihre ursprünglichen Rollen abgelegt hatten.

Gabriel, der Botschafter, Michael, der Kämpfer, und Raphael, der Begleiter. Obwohl ich in der ersten Fassung damals nicht so ganz darauf geachtet habe, passen diese Rollen aus der Bibel doch sehr gut zu meinen Engeln. Gleichzeitig unterscheidet sie das von den Engel aus der Gilde der Jäger-Reihe.

Alle Erzengel sind Gott sozusagen unterstellt, unter ihnen gibt es noch die “normalen” Engel und die Vampire, die die Arbeit bei den Menschen verrichten, denn mit Flügeln wäre das etwas zu auffällig.

Was ich an meinen Engeln mag? Dass sie eine Mischung aus Moderne und der christlichen Überlieferung sind. Ich hoffe, euch gefallen sie auch, wenn sie nächstes Jahr erscheinen.