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Willkommen in Frystandra

Ein Buch ist viel zu kurz, um die ganze Welt Frystandra aus Ein Pfad aus Eis und Liebe vorzustellen. Ich konnte in der Dilogie nur einen Bruchteil meines Wissens unterbringen. Da dies jedoch nicht ungenutzt bleiben soll, stelle ich euch Frystandra in diesem Beitrag ein bisschen genauer vor.

Dabei orientiere ich mich an dem Fragenkatalog der Webseite Weltenbau Wissen, da dieser mir sehr geholfen hat.

Kosmologie und Metaphysik

Bei Frystandra handelt es sich um eine Scheibenwelt, die sich in einem eigenen Universum befindet und nur durch Portale mit der Erde verbunden ist. Sie wurde der Legende nach von Göttern erschaffen, die den Bewohner Magie in unterschiedlicher Stärke übertragen haben. Im Gegensatz zur Erde gibt es in Frystandra nur Schnee und Eis, weswegen die Frystandrer sehr kälteunempfindlich sind.

Geografie und Klima

Da in Frystandra Eis und Schnee vorherrschen, gibt es nur eine Klimazone, die man mit der Polarzone und der nördlichen Tundra der Erde vergleichen kann.

Am Himmel steigen jeden Abend die zwei Monde auf, die von den Frystandrern als Ebenbilder der beiden Götter gesehen werden. Je klarer der Himmel, desto kalter ist es.

Der Tagesablauf ist genauso wie bei den Menschen, nur gibt es statt vier lediglich zwei Jahreszeiten. Sie werden als dunkle und helle Zeit bezeichnet. Dabei ist es so, dass während der dunklen Zeit die Nächte länger und kälter sind. Außerdem steigt die Häufigkeit von Schneestürmen vor allem in den Gebirgen.

Im Südwesten grenzt ein Ozean an Frystandra, ansonsten beherrschen vor allem Gebirge das Land. Im Norden erheben sich die massiven Nordberge und das Reich wird fast vollständig vom Schefas-Gebirge in der Mitte geteilt. An den Ausläufern der Gebirge befinden sich viele Nadelwälder, wobei das Holz immer knapper wird. Die Wälder werden für Land und Brennholz gerodet und das Nachpflanzen geht nicht schnell genug.

Ökologie und Biologie

Die Tiere in Frystandra sind an die Umgebung angepasst. Sie besitzen dickes Fell oder Haut, um sich vor der Kälte zu schützen. Besonders artenreich sind dabei die Wälder, da dort eine Schutzmöglichkeit vor den Winden besteht.

Im Gebirge leben Tiere wie der Dunkelwerl, eine Art schwarzer Löwe. Außerdem noch der Arpendo, ein riesiger Greifvogel mit tödlichen Krallen, und wieselähnliche Diros, die in den kleinen Höhlen Unterschlupf suchen.

Die Wälder sind von kleineren Greifvögeln, dem Eisbärähnlichen Ciber und freilebenden Schneewölfen bevölkert. Wobei es nur noch wenige freilebende Schneewölfe gibt, da diese von den Frystandrern domestiziert wurden.

Auf der freien Fläche gibt es Elios, welche unseren Hirschen nur mit größerem Geweih entsprechen, und Harpen, kleine hüpfende Säugetiere, die wie eine Mischung aus Hase und Reh wirken.

Die Tiere besitzen von sich aus keine magischen Fähigkeiten. Nur die Schneewölfe, die bei den Bewohnern leben, können wegen eines Rituals sprechen.

Kulturen und Geschichte

Für Frystandra gilt, dass die Lebensverhältnisse der Bürger besser sind, je näher sie am Palast leben. Auch die Waldgebiete werden immer mehr erschlossen, wobei das wie schon erwähnt langsam zu einem Problem wird.

Die Sprache ist einem älteren Norwegisch ähnlich, jedoch besitzt Frystandra eine eigene Schrift. Von Elektronik weiß niemand etwas, man könnte sagen, dass die Welt sich noch in der Frühen Neuzeit befindet.

Schlüsselmomente für die Entwicklung des Reichs sind die schon erwähnte Domestizierung der Schneewölfe mit dem Ritual, das den Wildtieren das Sprechen in die DNA legte.

Außerdem gilt die Eisige Zeit 50 Jahre vor der Geschichte als einschneidendes Erlebnis. Damals war es mehrere Jahre extrem kalt. Dadurch wurde viel Holz verbraucht und vor allem bei den Armen gab es eine hohe Sterblichkeit. Von dieser Situation konnte sich das Reich nie ganz erholen.

Des Weiteren sind die Krönungen immer ein großes Event, das im ganzen Land gefeiert und meist mit einem Feiertag begangen wird.

Gesellschaft und Religion

Gesellschaftsstruktur

In Frystandra herrscht ein feudalistisches Gebilde mit dem König an der Spitze. Es handelt sich dabei um ein abgeschottetes System, das es schwierig macht, zwischen den verschiedenen sozialen Schichten zu wechseln.

Alltagsleben

Das Leben in den niedrigeren Bevölkerungsschichten ist von Arbeit dominiert. Die Mütter kümmern sich meist persönlich um ihre Kinder und erledigen ihre Arbeit oft von zuhause aus. Die Häuser sind meist Holzhütten, die mit Steinwänden verstärkt werden. Es wird nur selten gereist, außer es handelt sich um Händler.

Beim Adel kümmern sich vor allem Bedienstete um die Kinder. Die Häuser sind riesig und mit vielen prunkvollen Zimmern ausgestattet. Reisen und auch Künste sind sehr beliebte Freizeitaktivitäten. Tendenziell leben Adelige länger als die einfache Bevölkerung.

Werte und Ordnung

Wie schon zu ahnen, handelt es sich bei Frystandra um eine Erbmonarchie. Dabei wird der oder die Erstgeborene König/in, das Geschlecht spielt dabei keine Rolle.

Berufe können frei gewählt werden, unterliegen jedoch den Einschränkungen durch die Schichten. Das führt dazu, dass die ärmeren Schichten in vielen Belangen benachteiligt sind. Diese Benachteiligung zeigt sich auch an den Behausungen, die zwischen einfachen Holzhütten und prunkvollen Adelsbauten variieren.

Früher gab es diplomatische Verbindungen zur Erde, aber diese wurden einige Jahre vor Violas Geburt gebrochen. Im Zuge dessen wurden auch die meisten Portale zerstört.

Wegen der beiden Götter sind die Geschlechter gleichgestellt. Zwar ist es so, dass vor allem die Frauen die Kindererziehung übernehmen, doch von den Rechten her gibt es keine Unterschiede.

Wirtschaft und Bildung

In Frystandra besteht ein großer Graben zwischen Arm und Reich. So etwas wie eine Mittelschicht gibt es nicht.

Bezahlt wird mit Gold-, Silber- und Kupfermünzen. Mindestens einmal wöchentlich ist in jedem größeren Dorf ein Markt, auf dem Handel betrieben wird. Das Handwerk und die Landwirtschaft sind die Hauptwirtschaftszweige.

Schulpflicht in dem Sinne existiert nicht, obwohl viele Kinder dorthin geschickt werden. Jedoch unterscheidet sich dann die Dauer. Adelige gehen oft länger in die Schule, als Kinder von Handwerkern.

Kunst ist ein Bereich, der als Aufstiegsmöglichkeit fungieren kann, wenn man einen Adeligen findet, der einen fördert. Malerei und Schauspiel sind bei den Bürgern am beliebtesten.

Religion

Religion hat einen hohen Stellenwert in Frystandra und ist ein Dreh- und Angelpunkt im Alltag. Der König ist der spirituelle Führer. Die Kirchen sehen wie Tempel aus und es gibt für jeden Gott einen eigenen.

Die Götter sind die Geschwister Morita und Kivan. Sie erschufen die Welt und beschützen sie jetzt als Monde. Morita steht besonders für Liebe, Mutter, Fruchtbarkeit und Weisheit. Kivan für Stärke, Natur, Erfolg und Jagd.

Es ist gesetzlich festgelegt, dass man einmal im Monat in die Kirche gehen muss, da sonst eine Strafe droht. Diese Gottesdienste sind immer anfangs der Woche, um für Erfolg zu beten.

Gebetet wird dadurch, dass man die Hand auf sein Herz legt und zum Himmel schaut, selbst wenn die Monde gerade nicht zu sehen sind.

Technologie und Magie

Technologie

Das technologische Niveau ist das der Frühen Neuzeit und die Hauptenergiequelle ist Holz. Wissen wird in handgeschriebenen Büchern, aber auch in einer einfachen Form von Druck festgehalten.

Als Kommunikationsmittel werden vor allem Briefe genutzt. So etwas wie Handys oder Internet gibt es nicht. Wenn der König eine Ankündigung zu machen hat, werden dafür Herolde in die verschiedenen Städte und Dörfer geschickt.

Die Kutsche ist das Transportmittel der Wahl, jedoch sind auch Ritte auf dem Pferd sehr beliebt. Reisen durch die Gebirge werden als riskant angesehen, weil die Wege dort kaum ausgebaut sind.

Magie

Jeder Bewohner von Frystandra besitzt einen Funken Magie, nur die Stärke variiert. Die Magie ist dabei auf Eis und Schnee beschränkt, andere Elemente können nur schwerlich beeinflusst werden.

Besonders zu nennen sind die Heiler, die eine Begabung für diesen Bereich besitzen und damit anderen Frystandrern helfen können. Sie werden bei ihrer Arbeit durch Helfer mit normaler Magie unterstützt.

Magieunterricht ist ein Teil der Schulbildung, damit kein Unfälle passieren. Von Beginn an wird ohne magische Gegenstände gezaubert.

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