Magica-Kurzgeschichte zu Halloween

Happy Halloween

Diese Magica-Kurzgeschichte kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden und spoilert auch nicht. Sie erzählt einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben von Kristys Mutter.

Magica-Kurzgeschichte

Samhain 1620 – Meredith

Samhain. Letztes Jahr hatte ich das Fest noch im Kreis meiner Familie verbracht, heute war ich allein. Allein in dieser Hütte im Wald, ohne eine Möglichkeit, das schützende Ritual durchführen zu können.

Mehrmals hatte ich mich schon mit meinem kleinen Magiebuch beschäftigt, aber ohne Stammesleitung gab es keine Möglichkeit, mich vor den Geistern der vergangenen Hexen zu schützen. Ich war ihnen komplett ausgeliefert.

Ein leises Klappern ließ mich zusammenzucken. Waren das die Geister? Suchten sie mich jetzt schon heim, obwohl die Sonne erst vor wenigen Momenten untergegangen war? Eine Gänsehaut breitete sich auf meinem ganzen Körper aus.

Oh Gaia, bitte hilf mir. Lass mich nicht im Stich.

Immer fester zog ich meine Wolljacke um mich, als könnte ich mich dadurch vor den Geistern schützen. Nur die Blitze draußen erhellten den kleinen Innenraum meiner Hütte. Das Feuer war schon vor einiger Zeit ausgegangen und ich hatte es nicht gewagt, es wieder anzufachen. Ich kannte die Geschichten über Hexen, die an Samhain ohne Schutz gezaubert hatten. Aufgeschlitzte Kehlen, blutleere Körper, verrenkte Gliedmaßen.

War das mein Schicksal?

Wieder dieses Klappern und dann … Schritte. Mein Atem stockte. Bildete ich mir diese Geräusche nur ein? Geister konnten doch nicht … Die Schritte wurden immer lauter, bis sie vor der Tür stoppten.

Ein Klopfen.

Ich machte mich so klein wie möglich. Hoffte, dass mich die Dunkelheit des Raums verbergen oder noch besser verschlucken könnte.

„Meredith!“

David? Nein, das konnte nicht sein? Meine Sinne mussten mir einen Streich spielen. Er hatte sich von mir abgewandt, nachdem ich ihm erzählt hatte, was ich in Wirklichkeit war. Das war alles nur Einbildung.

Die Tür wurde aufgestoßen. Ein Mensch stand in der Öffnung, aber mehr konnte ich nicht erkennen. Es war zu dunkel. Dann erhellte wieder ein Blitz die Dunkelheit.

Die Person sah aus wie David. Die gleichen roten Haare, die gleiche Statur. Verhielten sich die Geister so? Gaukelten sie einem vor, eine der Liebenden zu sein?

Ein leises Schluchzen entwich mir, bevor ich es unterdrücken konnte.

Der Blick der Person wanderte zu mir und nur wenige später fand ich mich in Davids Armen wieder. Er war eine Person aus Fleisch und Blut, kein Geist.

Tränen der Erleichterung rannen über meine Wangen. David war bekommen. Er war zwar kein Hexer, aber mit ihm fühlte ich mich gleich viel stärker.

„Sch, meine Liebe, ich bin da. Niemand kann dir etwas antun“, flüsterte er immer wieder und streichelte mir über den Rücken.

Gemeinsam mit ihm würde ich Samhain überstehen. Davon war ich nun überzeugt.

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Solltet ihr Lust auf Magica bekommen haben, so findet ihr  hier auf meiner Homepage alle Infos dazu und auch die Links zum Kaufen.

Die Frankfurter Buchmesse 2018

Es hat nicht geschneit. Dabei war ich dieses Mal sogar darauf vorbereitet und hatte extra Pullis eingepackt. Nach dem Schneechaos auf der Leipziger Buchmesse wollte ich bei der Frankfurter Buchmesse vorbereitet sein. Aber die brauchte ich nicht, weil es alle Tage schön warm war. Selbst mein Mantel durfte nach dem ersten Tag zuhause bleiben.

Die Anreise

Dienstag Mittag ging es für mich von Regensburg aus nach Fulda zu Annie Laine. Wie sollte es auch anders sein, mein Zug hatte 45 Minuten Verspätung. Vom Bahnhof in Fulda aus ging es dann zu Annies Eltern, bei denen wir übernachteten. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Goodiepacks packen und schreiben, wobei bei mir an diesem Tag sogar 1000 Wörter dabei rauskamen.

Die Fachbesucher-Tage

Mittwoch Morgen war es dann so weit. Wir machten uns auf den Weg nach Frankfurt. Die eine Stunde Autofahrt verging erstaunlich schnell und um kurz nach 9 fanden wir uns in den Hallen der Frankfurter Buchmesse wieder. Da an den Wochentagen nur Fachbesucher auf die Messe können, war es angenehm ruhig und wir konnten uns alles ansehen, ohne durch die Gänge geschoben zu werden.

Saskia Stanner mit Entflammtes Erbe auf der Frankfurter Buchmesse

Unser erster Zwischenstopp war der Gemeinschaftsstand von Hawkify Books, Sadwolf Verlag und Talawah. Schließlich wollte ich mein Entflammtes Erbe in den Händen halten. Es war ja die erste Messe für mein Hawkify Books Buch.

Weiter ging es zur impress-Wand beim Carlsen-Stand, um Fotos mit den Covern der Buchbabys von Annie Laine und Valeria Bell zu machen. Die impress Wand entwickelte sich in den weiteren Tagen zu unserem Standard-Treff- und Pausenpunkt. Dort traf man immer wieder neue Autoren und konnte sich vor der Wand auf einen gemütlichen Teppich setzen.

Nachdem wir an Mittwoch und Donnerstag zwei Mal die komplette Halle 3.0 abliefen, schränkte sich unser Bewegungsradius zunehmend ein. Wir bewegten uns meistens zwischen Hawkify Books und der impress-Wand. In den anderen Hallen waren wir gar nicht, da alles, was wir sehen wollten, in Halle 3.0 zu finden war.

Im Großen und Ganzen waren die Tage Mittwoch bis Freitag die angenehmsten Tage. Man konnte ruhig mit Menschen reden und auf den Gängen gab es kein Gedränge.

Das Wochenende mit Highlights

Das änderte sich am Samstag. Schon am Eingang mussten wir an der Taschenkontrolle anstehen und in der Halle war an manchen Ständen kein Vorbeikommen mehr.

Ein Highlight am Samstag war für mich die Signierstunde von Laura Kneidl. Ich wollte mir unbedingt ihr neues Buch “Die Krone der  Signierstunde von Laura Kneidl auf der Frankfurter BuchmesseDunkelheit” kaufen und war deswegen schon eine Stunde früher am Piper-Stand. Eine gute Idee, denn so war ich beim Start der Signierstunde eine der ersten, die ein signiertes Buch bekamen und musste nicht anstehen. Bis dahin hatte die Schlange nämlich schon eine beträchtliche Länge angenommen.

Schön war außerdem, dass ich am Samstag endlich den Großteil meiner Hawkify-Kolleginnen wiedersehen oder richtig kennenlernen konnte. Vor allem das gemeinsame Abendessen war sehr toll.

Signierstunde auf der Frankfurter Buchmesse

Das letzte Highlight (und auch der Zeitpunkt, nachdem dann mein Adrenalin nachließ) war meine eigene Signierstunde am Sonntag bei Hawkify Books. Bücher signieren macht unglaublich viel Spaß und ich freue mich, dass Entflammtes Erbe bei einigen ein neues Zuhause gefunden hat.

Nach meiner Signierstunde fühlte ich mich dann zum ersten Mal in den fünf Tagen so richtig schlapp und war fast schon ein bisschen froh, dass die Messe vorbei war.

Am Bahnhof stellte ich dann 3 Minuten vor Abfahrt fest, dass mein Zug 40 Minuten früher fuhr und ich schaffte es gerade noch rechtzeitig auf meinen Platz. Dass hätte man wirklich ein bisschen besser anschreiben müssen.

Um kurz nach 20 Uhr war ich endlich zuhause und konnte mich geschafft, aber glücklich auf mein Bett fallen lassen. Die Frankfurter Buchmesse war für mich ein Erfolg, hat Spaß gemacht und ich werde nächstes Jahr definitiv wieder dabei sein.

Die Buchausbeute

Zum Schluss zeige ich euch noch meine Buchausbeute. Es sind genau die neun Bücher geworden, die ich auf meiner Liste stehen hatte.

  • Die Krone der Dunkelheit von Laura Kneidl
  • Buchausbeute Frankfurter BuchmesseDer verbannte Prinz von Laura Labas
  • Die Grimm-Chroniken 6 & 7 von Maya Shepherd
  • Götterherz von B.E. Pfeiffer
  • Vampire, die bellen, beißen nicht von Christin Thomas
  • Devil inside von Jo D. Shannon und Jacqueline v. Droullier
  • Mentira von Christina Hiemer
  • Blütenzauber von Regina Meißner

 

 

Danke Wattpad

Auf Wattpad habe ich vor etwa sechs Jahren so richtig mit dem Schreiben bekommen und bis heute blicke ich noch gerne auf die Zeit zurück. Deswegen will ich heute mal erklären, wieso ich dieser Erfahrung so dankbar bin.

Ohne Wattpad hätte ich nie ein Buch fertig geschrieben

Bevor ich angefangen habe, meine Geschichten kapitelweise auf der Seite hochzuladen, habe ich nur eine einzige Geschichte beendet und das war eine Fanfiction, bei der ich das Buch nur aus einer anderen Sicht geschrieben habe. Meine ganzen eigenen Ideen fand ich meist nach nur wenigen Kapiteln schon wieder blöd und vor allem langweilig und nicht gut genug.

Erst durch die Leser auf Wattpad hatte ich einen Anreiz, um meine Geschichten zu beenden, weil es Menschen gab, die wissen wollten, wie es weitergeht.

 

Ohne Wattpad hätte ich mich nie getraut, Magica an einen Verlag zu schicken

Als meine beste Freundin erfuhr, dass ich Bücher schrieb, meinte sie sofort, dass ich mich damit bei einem Verlag bewerben solle. Damals war ich gerade mal sechzehn Jahre alt und wusste genau, dass ich noch nicht gut genug für einen Verlag war und sowieso nie eine Chance hätte. Erst drei Jahre später hatte ich genug Vertrauen in mein Schreiben, dass ich es versuchen wollte.

Dieses Vertrauen kam auch durch die Leser auf Wattpad, die mir mit Kommentaren immer wieder zeigten, dass sie meine Geschichten mochten.

 

Ohne Wattpad wäre ich nicht da, wo ich heute bin.

Auf Wattpad konnte ich mich weiterentwickeln, habe meinen Schreibstil verändert (aus Gegenwart wurde Vergangenheit) und bin an meinen Ideen gewachsen. Habe ich anfangs noch ohne Plot geschrieben, so habe ich das nach Teufelstochter aufgegeben. Inzwischen brauche ich ein gewisses Grundgerüst, damit ich nicht mehr den Bösewicht plötzlich ändere oder meine Charaktere mir auf andere Art und Weise auf der Nase herumtanzen.

 

Bei einer Sache bin ich mir jedoch sicher, ohne Wattpad wäre ich heute keine Autorin. Denn dann hätte ich das Schreiben schon längst wieder aufgegeben und das wäre sehr schade.

Wie schreibe ich ein Buch – Namenssuche

Wir hatten schon einen Beitrag zur Titelssuche, aber fast noch wichtiger finde ich die Namenssuche der Protagonisten. Ohne einen guten Namen finde ich das Schreiben sehr schwierig. Ich bin nicht der Typ, der mit Platzhaltern schreiben kann. So ein X macht sich irgendwie komisch im Textverlauf.

Wie komme ich also auf die Namen meiner Protagonisten?

Am wichtigsten ist für mich, wo und in welcher Zeit die Geschichte spielt. In Italien sind andere Namen beliebt als in den USA und es wäre wenig authentisch, wenn ein gebürtiger Italiener Collin heißen würde.

Aus diesem Grund durchstöbere ich als erstes die Vornamenslisten im Internet, passend zum Land und zur Zeit. Dafür gebe ich bei Google einfach Vornamen Geschlecht (Wenn nötig Zeit) ein. Dann klicke ich auf den ersten Link, der mir angezeigt wird und lese mich durch die Namen.

Wie entscheide ich mich für einen Namen?

Das ist bei mir meist eine Gefühlssache. Nur selten suche ich für meine Protagonisten einen Namen mit Bedeutung, sondern entscheide mich für einen Namen, den ich schön finde und den ich inzwischen auch noch nicht als Hauptperson genutzt habe. Bei den Nebenpersonen habe ich damit inzwischen aufgegeben. Da schleichen sich immer wieder die gleichen Namen ein.

Bei mir hat sich inzwischen herausgestellt, dass ich anscheinend ein Faible für männliche Namen mit J am Anfang habe – Jonathan, Joe, Johannes, (Giovanni von der Aussprache her). Selbst wenn ich es versuche, schlussendlich schleicht sich doch irgendwie ein solcher Name ein.

Manchmal habe ich bestimmte Namen vorgegeben, wie zum Beispiel bei meinen Erzengel-Chroniken. Für meinen männlichen Protagonisten konnte ich mich nur zwischen Raphael, Gabriel, Uriel und Michael entscheiden, da ich diese für mich als die vier Erzengel festgelegt hatte. So etwas macht die Entscheidung natürlich viel einfacher.

Woher weiß ich, dass es der richtige Name ist?

Ich finde, dass es kein richtig oder falsch ist, solange der Name in Zeit und Ort passt. Ob du deinen Protagonisten Paul oder Mike nennst, ist deine Entscheidung und sollte danach fallen, welchen Namen du lieber magst. Schließlich wirst du einige Monate mit dem Namen verbringen müssen.

Namenssuche wird meiner Meinung nach vor allem dann schwerer, wenn man schon mehrere Bücher geschrieben hat und die Auswahl immer kleiner wird. Aber selbst dann finde ich immer noch neue Namen, die mir gefallen und/oder die sich in Kombination mit dem anderen Protagonisten gut anhören.

Mein Tipp: Verlasst euch einfach auf euer Gefühl, dann findet ihr den richtigen Namen. Ansonsten gibt es ja zum Glück genug Listen auf Google, die auch die Bedeutung von Namen liefern.

Und plötzlich war da eine Idee

Ideen sind das täglich Brot der Autoren. Es macht Spaß, sich eine neue Idee zu überlegen und in die Welt einzutauchen. Gleichzeitig bin ich wahrscheinlich nicht die einzige Autorin, die von Ideen überrannt wird.

Ein Song im Radio, ein kurzer Satz, sogar eine ganz normale Achterbahn kann eine neue Idee ins Spiel bringen. Und den Ideen ist es egal, ob man sie gerade gebrauchen kann. Sie tauchen einfach auf und nisten sich im Kopf ein.

Manche Ideen bleiben dabei nicht lange. Sie sind nur flüchtige Einfälle und je genauer man darüber nachdenkt, desto klarer wird einem, dass das nicht funktionieren kann, dass es das schon gibt oder dass es eigentlich viel zu wenig für ein ganzes Buch ist.

Diese Ideen sind jedoch die Seltenheit.

Zumindest bei mir bleiben die meisten Ideen länger bestehen und lassen sich auch in eine ganze Handlung ausbauen. Meistens schreibe ich als erstes ein Exposé, um einen ungefähren Handlungsverlauf zu kennen. Das Exposé bleibt meistens nicht so, wie ich es anfangs geschrieben habe, weil sich während des Schreibens Handlungsstränge verändern und die Protagonisten ein Eigenleben entwickeln.

Trotzdem helfen mir diese Exposés den Überblick zu behalten, denn wenn ich so in meinen Buchordner am Laptop schaue, dann zeigt sich mir dieses Bild:

IdeeOrdner

Nur ein kleiner Teil dieser Ordner sind Bücher, die ich schon geschrieben habe. Der Großteil wartet noch darauf, angefangen zu werden und genau aus diesem Punkt brauche ich den ungefähren Handlungsverlauf. Wenn ich mich dann irgendwann an die Idee setze, ist es einfacher, wenn ich noch genau weiß, was ich mir damals gedacht habe.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wäre es dann nicht am einfachsten, die Ideen einfach nicht aufzuschreiben? Irgendwann würde man sie doch wahrscheinlich vergessen.

Dagegen sprechen 2 Gründe:
  1. Man kann Ideen nicht so einfach vergessen. Ich habe es bei Atlantis versucht, aber selbst als ich zwei Jahre später wirklich das Exposé dafür geschrieben habe, konnte ich mich noch gut an die Grundzüge der Idee erinnern. Natürlich waren mir einige Details entfallen, aber einen groben Handlungsstrang konnte ich trotzdem problemlos verfallen.
  2. Wenn man eine Idee hat, dann ist man meist überzeugt davon und würde sie am liebsten sofort schreiben. Man freut sich darauf, die Welt und Charaktere kennenzulernen und will dieses Gefühl für später aufbewahren, wenn man dann Zeit zum Schreiben hat.

Deswegen haben wir Autoren so viele Ideen. Deswegen geht uns nie der Schreibstoff aus. Eine neue Idee wartet an jeder Ecke, sie muss nur gesehen werden.

Meine Fantasywesen: Elfen

In meinen Erzengel-Chroniken spielen zwar die Engel die Hauptrolle, aber auch die Elfen sind nicht unwichtig. Deswegen gehe ich heute auf die Wesen ein, die ich eigentlich selbst nicht so gerne mag.

Meine Einflüsse:

Wie ich oben schon erwähnt habe, bin ich eigentlich kein Fan dieser geflügelten Wesen. Nur selten lese ich Bücher über sie, weil sie mich meist auch nicht reizen. Für mich waren Elfen bis zu meinem eigenen Buch diese nervigen Flügelwesen, die sich immer für etwas Besseres halten.

Heute weiß ich, dass es sich dabei die meiste Zeit um Feen gehandelt hat, aber trotzdem ist das noch das gleiche Bild, das ich auch bis heute als erste im Kopf habe, wenn ich an Elfen denke.

Wieso schreibe ich nun über diese Wesen? Nun ja, das liegt daran, dass ich mir beim Planen meiner Erzengel-Chroniken dachte, Elfen und Engel das gibt es noch nicht.

Meine Elfen:

Da ich Elfen nicht so gerne mag, sind meine auch nicht mit den typischen Merkmalen ausgestattet. Sie haben keine spitzen Ohren und ihre Flügel ähneln Engelsflügeln.

Bei mir leben sie abgeschottet von der realen Welt. Das Elfenreich “schwebt” über einem großen Teil Europas und erstreckt sich circa von Norddeutschland bis nach Norditalien, was zur Folge hat, dass das Reich sehr vielfältig ist.

Zumindest wenn es um Natur geht. Die Elfen an sich sind nicht vielfältig. Blonde Haare, schlanke Statur und helle Flügel sind die Standardvorstellungen im Elfenreich. Wer von diesen Vorstellungen abweicht, wird zum Außenseiter.

Das Elfenreich ist eine Monarchie, die nur wenig mit den anderen Wesen zu tun hat. Nur die wichtigsten Informationen werden ausgetauscht, aber da man gut mit den Mitteln im eigenen Land überleben kann, braucht man sich um Dinge wie Handel und politische Bündnisse keine Sorgen zu machen.

Elfen haben keine besonderen Kräfte. Sie sind zwar krankheitsresitent und können daher länger als Menschen leben, aber unsterblich sind sie nicht. Mit ihren Flügeln können sie fliegen, aber ansonsten war es das schon. Sie sind weder besonders stark, noch besonders schnell.

Bild: Pixabay

Meine Fantasywesen: Engel

Wer mich durch Wattpad entdeckt hat, kennt meine Engel möglicherweise schon.  Dem Rest will ich sie heute näher bringen. Schließlich erscheinen meine Erzengel-Chroniken nächstes Jahr bei Hawkify-Books und ich bin schon fleißig am Schreiben.

Meine Einflüsse:

Ausschlaggebend, dass ich eine Buchreihe über Engel schreiben wollte, war die Buchreihe “Gilde der Jäger” von Nalini Singh. Ich habe mich in die Bücher verliebt und deswegen wollte ich auch unbedingt etwas über Engel schreiben. Die Reihe ist auch bis heute noch eine meiner Lieblingsbuchreihen und ich freuen mich über jeden neuen Band, der erscheint.

Gleichzeitig bin ich auch sehr christlich aufgewachsen und deswegen war für mich klar, dass meine Engel ihren Ursprung in der christlichen Literatur haben werden. Deswegen gibt es Gabriel, Michael, Raphael und Uriel, da vor allem die drei erstgenannten wichtige Erzengel aus den Testamenten sind. Vom Erzengel Gabriel, der die Botschaft an Maria überbringt, habt ihr sicher schon mal gehört.

Wieso es gerade der Erzengel Gabriel wurde, der eine der Hauptpersonen wurde? Weil ich ihn selbst mal in einem Theaterstück gespielt habe. Gut, ich hatte damals eine blonde Langhaarperücke auf und trug ein weißes Kleid, also so gar nicht mit meinem Gabriel zu vergleichen. Aber ich hatte zu diesem Erzengel eine besondere Verbindung und deswegen wurde er mein zweite Protagonist.

Meine Engel:

Das alles floss mit ein, als ich meine Engel plante. Gilde der Jäger ist daran schuld, dass die vier Erzengel die Welt unter sich aufgeteilt haben, nachdem sie ihre ursprünglichen Rollen abgelegt hatten.

Gabriel, der Botschafter, Michael, der Kämpfer, und Raphael, der Begleiter. Obwohl ich in der ersten Fassung damals nicht so ganz darauf geachtet habe, passen diese Rollen aus der Bibel doch sehr gut zu meinen Engeln. Gleichzeitig unterscheidet sie das von den Engel aus der Gilde der Jäger-Reihe.

Alle Erzengel sind Gott sozusagen unterstellt, unter ihnen gibt es noch die “normalen” Engel und die Vampire, die die Arbeit bei den Menschen verrichten, denn mit Flügeln wäre das etwas zu auffällig.

Was ich an meinen Engeln mag? Dass sie eine Mischung aus Moderne und der christlichen Überlieferung sind. Ich hoffe, euch gefallen sie auch, wenn sie nächstes Jahr erscheinen.

 

 

 

Leipziger Buchmesse 2018 – von kaputten Luftmatratzen, Schneechaos und Falkenliebe

Mehr als eine Woche ist vergangen, seit ich zur Leipziger Buchmesse gereist bin.

Schon Mittwochabend kam ich in Leipzig an und eigentlich dachte ich, dass ich todmüde sein würde, aber wir waren noch bis um 2 Uhr nachts wach. Wie schon letztes Jahr durfte ich bei Annie Laine auf der Luftmatratze schlafen. Ein sehr interessantes Erlebnis, denn die Luftmatratze hatte ein Loch. Fragt mich nicht wo, wir haben es einfach nicht gefunden.

Donnerstag war noch ein ruhiger und vor allem schöner Tag. Da hatte ich echt noch Hoffnung, dass es ein Wochenende mit viel Sonne werden könnte, aber ich hätte mich nicht mehr irren können.

Saskia mit Italian Escape auf der Leipziger BuchmesseDa mir bewusst war, dass ich wahrscheinlich nicht mehr viel von der Messe sehen würde, wenn ich erst mal bei meinen Verlagen war, stand das als Erstes auf dem Plan. Etwa um die Mittagszeit herum fand ich mich dann in Halle 2 beim Eisermann Verlag ein und durfte zum ersten Mal mein neustes Buch “Italian Escape – Die letzte Erbin” in den Händen halten. Das ist so ein tolles Gefühl und war definitiv mein Highlight des Tages.

Dann ging es weiter zum Hawkify Books Stand, der zum Glück nicht weit entfernt lag. Sonst hätte ich in den nächsten Tagen definitiv noch mehr Laufweg gehabt. Ich war schon sehr gespannt auf alle meine Autorenkolleginnen, die ich bisher nur aus unserem Verlagschat kannte.

Spätestens an diesem Tag war mir klar: Es ist toll, eine Falke zu sein. Jedes Mal, wenn ich an den Stand kam, war es wie in unserem Chat. Man hatte gefühlt über 100 Nachrichten verpasst, versuchte trotzdem irgendwie ins Gespräch einzusteigen und es gab viel zu Lachen. Ich kann nicht mal sagen, dass ich mich bei jemandem besonders freute, ihn zu sehen, weil ich alle gleich lieb habe.

Die letzte Veranstaltung am Donnerstag war die Kickoff-Veranstaltung zum tolino-Schreibwettbewerb. Ich will versuchen daran teilzunehmen und fand es sehr interessant, was in der Veranstaltung erzählt wurde. Mal sehen, ob ich bis zum Einreichungsschluss fertig werde.

 

Freitag fing das Wetter dann an, schlechter zu werden. Es regnete, was schon bald zu Schnee wurde. Deswegen entschied ich mich auch dagegen, mein Kleid am Freitag anzuziehen. Samstag wäre das Wetter sicher schöner (hier bitte sarkastisches Auflachen einfügen).

Saskia mit Poster von Entflammtes Erbe auf der Leipziger BuchmesseAuch den Freitag verbrachte ich wieder zwischen den Ständen und ich hatte meine erste Signierstunde bei Hawkify Books. Schon länger hatte ich davon geträumt, mein eigenes Cover als Poster zu bekommen und nun war es wahr geworden. Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Poster zu signieren und ich freue mich jetzt schon darauf, wenn es im Juni ein Buch wird.

 

Dann kam der Samstag und mit ihm der Schnee. Nichtsdestotrotz zog ich mein Kleid an (Sommerkleid, bis zu den Knien, wohlgemerkt). Da Annis Mitbewohnerin Klaudia uns informierte, dass die Trams extrem unregelmäßig fuhren, wollten wir zur S-Bahn laufen. 20 Minuten durch den Schnee, mit Turnschuhen, dünner Strumpfhose und besagtem Kleid. Ich frage mich bis heute, wo die Erkältung ist, die ich ab diesem Moment fest erwartet hatte. Die S-Bahnen fuhren gar nicht, aber zumindest eine Tram kam nur wenig später und wir gelangten problemlos zur Messe.

Dort war es unglaublich leer, so frei waren die Gänge an einem Samstagmorgen noch nie. Trotzdem wollte ich nichts riskieren und gemeinsam mit meinen Falkenkolleginnen Katrin R. Petzold und Jo D. Shannon stellte ich mich schon eine Stunde vor Ava Reeds Signierstunde vor den Ueberreuter Stand. Ich habe es nicht bereut. Wir waren als 5. dran, haben problemlos ein Buch bekommen (mit der tollen Tasche) und mussten nicht ewig anstehen. Die Schlange war zum Ende hin nämlich extrem lang.

Danach war auch schon meine Signierstunde bei Hawkify Books und es wurde kühl (Grund 2 wieso ich jetzt eigentlich krank im Bett liegen sollte). Der Stand war leider direkt an einer Außentür und natürlich konnten die Leute nicht einfach den ausgeschilderten Ausgang nehmen, sondern mussten auch durch die Tür raus. Jedes Mal traf mich kalte Luft und als die Signierstunde vorbei war, habe ich mir als erstes beim Eisermann Verlagsstand Tee geholt.

Da ich noch bis kurz nach 5 eine Signierstunde beim Eisermann Verlag hatte, machte ich mich direkt auf dem Weg zur Moritzbastei, in der die impress/Dark Diamonds Leserparty stattfand. Ich hatte Anni schon geschrieben, dass sie mir mein Kleid (ja, noch eins), meine Ballerinas und mein Ticket mitbringen sollte. Denn wann bekommt man schon die Chance sein Abschlussballkleid ein weiteres Mal anzuziehen, als wenn man sich als Prinzessin verkleidet.

Saskia mit Gesichtstattoo auf der Leipziger Buchmesse Die Leserparty war sehr lustig, auch wenn ich bis auf die beiden Lesungen von Valeria Bell und Annie Laine keine weitere mitbekommen habe. Stattdessen ließen wir uns von einer Facepaint-Künstlerin schminken – Ich entschied mich für Feuer, schließlich liebe ich Feuer und machten dann Fotos. Hätte das Bild nicht auf Annis Kissen abgefärbt, ich hätte es nicht noch direkt an dem Abend wieder abgeschminkt.

 

Sonntag hätte ganz entspannt sein können, wäre ich nicht wegen der Bahnen so nervös gewesen. Alle paar Minuten habe ich auf meinem Handy nachgeschaut, ob meine Bahn noch fuhr und wappnete mich schon dafür, nicht nachhause zu kommen. Aber es war kein Problem. Mein Zug fuhr, zwar mit 40 Minuten, aber solange er nur irgendwie fuhr, war mir alles recht.

 

Fazit:

Es war meine zweite LBM und wieder hat es viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf die nächste LBM und bin stolz auf mich, dass ich meine 10 Bücher als Maximum eingehalten habe.Ausbeute der LBM

 

Und den Rest des Winters gilt: Im Gegensatz zu Leipzig ist das gar nichts!