Magica-Kurzgeschichte zu Halloween

Happy Halloween

Diese Magica-Kurzgeschichte kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden und spoilert auch nicht. Sie erzählt einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben von Kristys Mutter.

Magica-Kurzgeschichte

Samhain 1620 – Meredith

Samhain. Letztes Jahr hatte ich das Fest noch im Kreis meiner Familie verbracht, heute war ich allein. Allein in dieser Hütte im Wald, ohne eine Möglichkeit, das schützende Ritual durchführen zu können.

Mehrmals hatte ich mich schon mit meinem kleinen Magiebuch beschäftigt, aber ohne Stammesleitung gab es keine Möglichkeit, mich vor den Geistern der vergangenen Hexen zu schützen. Ich war ihnen komplett ausgeliefert.

Ein leises Klappern ließ mich zusammenzucken. Waren das die Geister? Suchten sie mich jetzt schon heim, obwohl die Sonne erst vor wenigen Momenten untergegangen war? Eine Gänsehaut breitete sich auf meinem ganzen Körper aus.

Oh Gaia, bitte hilf mir. Lass mich nicht im Stich.

Immer fester zog ich meine Wolljacke um mich, als könnte ich mich dadurch vor den Geistern schützen. Nur die Blitze draußen erhellten den kleinen Innenraum meiner Hütte. Das Feuer war schon vor einiger Zeit ausgegangen und ich hatte es nicht gewagt, es wieder anzufachen. Ich kannte die Geschichten über Hexen, die an Samhain ohne Schutz gezaubert hatten. Aufgeschlitzte Kehlen, blutleere Körper, verrenkte Gliedmaßen.

War das mein Schicksal?

Wieder dieses Klappern und dann … Schritte. Mein Atem stockte. Bildete ich mir diese Geräusche nur ein? Geister konnten doch nicht … Die Schritte wurden immer lauter, bis sie vor der Tür stoppten.

Ein Klopfen.

Ich machte mich so klein wie möglich. Hoffte, dass mich die Dunkelheit des Raums verbergen oder noch besser verschlucken könnte.

„Meredith!“

David? Nein, das konnte nicht sein? Meine Sinne mussten mir einen Streich spielen. Er hatte sich von mir abgewandt, nachdem ich ihm erzählt hatte, was ich in Wirklichkeit war. Das war alles nur Einbildung.

Die Tür wurde aufgestoßen. Ein Mensch stand in der Öffnung, aber mehr konnte ich nicht erkennen. Es war zu dunkel. Dann erhellte wieder ein Blitz die Dunkelheit.

Die Person sah aus wie David. Die gleichen roten Haare, die gleiche Statur. Verhielten sich die Geister so? Gaukelten sie einem vor, eine der Liebenden zu sein?

Ein leises Schluchzen entwich mir, bevor ich es unterdrücken konnte.

Der Blick der Person wanderte zu mir und nur wenige später fand ich mich in Davids Armen wieder. Er war eine Person aus Fleisch und Blut, kein Geist.

Tränen der Erleichterung rannen über meine Wangen. David war bekommen. Er war zwar kein Hexer, aber mit ihm fühlte ich mich gleich viel stärker.

„Sch, meine Liebe, ich bin da. Niemand kann dir etwas antun“, flüsterte er immer wieder und streichelte mir über den Rücken.

Gemeinsam mit ihm würde ich Samhain überstehen. Davon war ich nun überzeugt.

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Danke Wattpad

Auf Wattpad habe ich vor etwa sechs Jahren so richtig mit dem Schreiben bekommen und bis heute blicke ich noch gerne auf die Zeit zurück. Deswegen will ich heute mal erklären, wieso ich dieser Erfahrung so dankbar bin.

Ohne Wattpad hätte ich nie ein Buch fertig geschrieben

Bevor ich angefangen habe, meine Geschichten kapitelweise auf der Seite hochzuladen, habe ich nur eine einzige Geschichte beendet und das war eine Fanfiction, bei der ich das Buch nur aus einer anderen Sicht geschrieben habe. Meine ganzen eigenen Ideen fand ich meist nach nur wenigen Kapiteln schon wieder blöd und vor allem langweilig und nicht gut genug.

Erst durch die Leser auf Wattpad hatte ich einen Anreiz, um meine Geschichten zu beenden, weil es Menschen gab, die wissen wollten, wie es weitergeht.

 

Ohne Wattpad hätte ich mich nie getraut, Magica an einen Verlag zu schicken

Als meine beste Freundin erfuhr, dass ich Bücher schrieb, meinte sie sofort, dass ich mich damit bei einem Verlag bewerben solle. Damals war ich gerade mal sechzehn Jahre alt und wusste genau, dass ich noch nicht gut genug für einen Verlag war und sowieso nie eine Chance hätte. Erst drei Jahre später hatte ich genug Vertrauen in mein Schreiben, dass ich es versuchen wollte.

Dieses Vertrauen kam auch durch die Leser auf Wattpad, die mir mit Kommentaren immer wieder zeigten, dass sie meine Geschichten mochten.

 

Ohne Wattpad wäre ich nicht da, wo ich heute bin.

Auf Wattpad konnte ich mich weiterentwickeln, habe meinen Schreibstil verändert (aus Gegenwart wurde Vergangenheit) und bin an meinen Ideen gewachsen. Habe ich anfangs noch ohne Plot geschrieben, so habe ich das nach Teufelstochter aufgegeben. Inzwischen brauche ich ein gewisses Grundgerüst, damit ich nicht mehr den Bösewicht plötzlich ändere oder meine Charaktere mir auf andere Art und Weise auf der Nase herumtanzen.

 

Bei einer Sache bin ich mir jedoch sicher, ohne Wattpad wäre ich heute keine Autorin. Denn dann hätte ich das Schreiben schon längst wieder aufgegeben und das wäre sehr schade.

Wie schreibe ich ein Buch – Namenssuche

Wir hatten schon einen Beitrag zur Titelssuche, aber fast noch wichtiger finde ich die Namenssuche der Protagonisten. Ohne einen guten Namen finde ich das Schreiben sehr schwierig. Ich bin nicht der Typ, der mit Platzhaltern schreiben kann. So ein X macht sich irgendwie komisch im Textverlauf.

Wie komme ich also auf die Namen meiner Protagonisten?

Am wichtigsten ist für mich, wo und in welcher Zeit die Geschichte spielt. In Italien sind andere Namen beliebt als in den USA und es wäre wenig authentisch, wenn ein gebürtiger Italiener Collin heißen würde.

Aus diesem Grund durchstöbere ich als erstes die Vornamenslisten im Internet, passend zum Land und zur Zeit. Dafür gebe ich bei Google einfach Vornamen Geschlecht (Wenn nötig Zeit) ein. Dann klicke ich auf den ersten Link, der mir angezeigt wird und lese mich durch die Namen.

Wie entscheide ich mich für einen Namen?

Das ist bei mir meist eine Gefühlssache. Nur selten suche ich für meine Protagonisten einen Namen mit Bedeutung, sondern entscheide mich für einen Namen, den ich schön finde und den ich inzwischen auch noch nicht als Hauptperson genutzt habe. Bei den Nebenpersonen habe ich damit inzwischen aufgegeben. Da schleichen sich immer wieder die gleichen Namen ein.

Bei mir hat sich inzwischen herausgestellt, dass ich anscheinend ein Faible für männliche Namen mit J am Anfang habe – Jonathan, Joe, Johannes, (Giovanni von der Aussprache her). Selbst wenn ich es versuche, schlussendlich schleicht sich doch irgendwie ein solcher Name ein.

Manchmal habe ich bestimmte Namen vorgegeben, wie zum Beispiel bei meinen Erzengel-Chroniken. Für meinen männlichen Protagonisten konnte ich mich nur zwischen Raphael, Gabriel, Uriel und Michael entscheiden, da ich diese für mich als die vier Erzengel festgelegt hatte. So etwas macht die Entscheidung natürlich viel einfacher.

Woher weiß ich, dass es der richtige Name ist?

Ich finde, dass es kein richtig oder falsch ist, solange der Name in Zeit und Ort passt. Ob du deinen Protagonisten Paul oder Mike nennst, ist deine Entscheidung und sollte danach fallen, welchen Namen du lieber magst. Schließlich wirst du einige Monate mit dem Namen verbringen müssen.

Namenssuche wird meiner Meinung nach vor allem dann schwerer, wenn man schon mehrere Bücher geschrieben hat und die Auswahl immer kleiner wird. Aber selbst dann finde ich immer noch neue Namen, die mir gefallen und/oder die sich in Kombination mit dem anderen Protagonisten gut anhören.

Mein Tipp: Verlasst euch einfach auf euer Gefühl, dann findet ihr den richtigen Namen. Ansonsten gibt es ja zum Glück genug Listen auf Google, die auch die Bedeutung von Namen liefern.

Und plötzlich war da eine Idee

Ideen sind das täglich Brot der Autoren. Es macht Spaß, sich eine neue Idee zu überlegen und in die Welt einzutauchen. Gleichzeitig bin ich wahrscheinlich nicht die einzige Autorin, die von Ideen überrannt wird.

Ein Song im Radio, ein kurzer Satz, sogar eine ganz normale Achterbahn kann eine neue Idee ins Spiel bringen. Und den Ideen ist es egal, ob man sie gerade gebrauchen kann. Sie tauchen einfach auf und nisten sich im Kopf ein.

Manche Ideen bleiben dabei nicht lange. Sie sind nur flüchtige Einfälle und je genauer man darüber nachdenkt, desto klarer wird einem, dass das nicht funktionieren kann, dass es das schon gibt oder dass es eigentlich viel zu wenig für ein ganzes Buch ist.

Diese Ideen sind jedoch die Seltenheit.

Zumindest bei mir bleiben die meisten Ideen länger bestehen und lassen sich auch in eine ganze Handlung ausbauen. Meistens schreibe ich als erstes ein Exposé, um einen ungefähren Handlungsverlauf zu kennen. Das Exposé bleibt meistens nicht so, wie ich es anfangs geschrieben habe, weil sich während des Schreibens Handlungsstränge verändern und die Protagonisten ein Eigenleben entwickeln.

Trotzdem helfen mir diese Exposés den Überblick zu behalten, denn wenn ich so in meinen Buchordner am Laptop schaue, dann zeigt sich mir dieses Bild:

IdeeOrdner

Nur ein kleiner Teil dieser Ordner sind Bücher, die ich schon geschrieben habe. Der Großteil wartet noch darauf, angefangen zu werden und genau aus diesem Punkt brauche ich den ungefähren Handlungsverlauf. Wenn ich mich dann irgendwann an die Idee setze, ist es einfacher, wenn ich noch genau weiß, was ich mir damals gedacht habe.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wäre es dann nicht am einfachsten, die Ideen einfach nicht aufzuschreiben? Irgendwann würde man sie doch wahrscheinlich vergessen.

Dagegen sprechen 2 Gründe:
  1. Man kann Ideen nicht so einfach vergessen. Ich habe es bei Atlantis versucht, aber selbst als ich zwei Jahre später wirklich das Exposé dafür geschrieben habe, konnte ich mich noch gut an die Grundzüge der Idee erinnern. Natürlich waren mir einige Details entfallen, aber einen groben Handlungsstrang konnte ich trotzdem problemlos verfallen.
  2. Wenn man eine Idee hat, dann ist man meist überzeugt davon und würde sie am liebsten sofort schreiben. Man freut sich darauf, die Welt und Charaktere kennenzulernen und will dieses Gefühl für später aufbewahren, wenn man dann Zeit zum Schreiben hat.

Deswegen haben wir Autoren so viele Ideen. Deswegen geht uns nie der Schreibstoff aus. Eine neue Idee wartet an jeder Ecke, sie muss nur gesehen werden.

Meine Fantasywesen: Elfen

In meinen Erzengel-Chroniken spielen zwar die Engel die Hauptrolle, aber auch die Elfen sind nicht unwichtig. Deswegen gehe ich heute auf die Wesen ein, die ich eigentlich selbst nicht so gerne mag.

Meine Einflüsse:

Wie ich oben schon erwähnt habe, bin ich eigentlich kein Fan dieser geflügelten Wesen. Nur selten lese ich Bücher über sie, weil sie mich meist auch nicht reizen. Für mich waren Elfen bis zu meinem eigenen Buch diese nervigen Flügelwesen, die sich immer für etwas Besseres halten.

Heute weiß ich, dass es sich dabei die meiste Zeit um Feen gehandelt hat, aber trotzdem ist das noch das gleiche Bild, das ich auch bis heute als erste im Kopf habe, wenn ich an Elfen denke.

Wieso schreibe ich nun über diese Wesen? Nun ja, das liegt daran, dass ich mir beim Planen meiner Erzengel-Chroniken dachte, Elfen und Engel das gibt es noch nicht.

Meine Elfen:

Da ich Elfen nicht so gerne mag, sind meine auch nicht mit den typischen Merkmalen ausgestattet. Sie haben keine spitzen Ohren und ihre Flügel ähneln Engelsflügeln.

Bei mir leben sie abgeschottet von der realen Welt. Das Elfenreich “schwebt” über einem großen Teil Europas und erstreckt sich circa von Norddeutschland bis nach Norditalien, was zur Folge hat, dass das Reich sehr vielfältig ist.

Zumindest wenn es um Natur geht. Die Elfen an sich sind nicht vielfältig. Blonde Haare, schlanke Statur und helle Flügel sind die Standardvorstellungen im Elfenreich. Wer von diesen Vorstellungen abweicht, wird zum Außenseiter.

Das Elfenreich ist eine Monarchie, die nur wenig mit den anderen Wesen zu tun hat. Nur die wichtigsten Informationen werden ausgetauscht, aber da man gut mit den Mitteln im eigenen Land überleben kann, braucht man sich um Dinge wie Handel und politische Bündnisse keine Sorgen zu machen.

Elfen haben keine besonderen Kräfte. Sie sind zwar krankheitsresitent und können daher länger als Menschen leben, aber unsterblich sind sie nicht. Mit ihren Flügeln können sie fliegen, aber ansonsten war es das schon. Sie sind weder besonders stark, noch besonders schnell.

Bild: Pixabay

Meine Fantasywesen: Engel

Wer mich durch Wattpad entdeckt hat, kennt meine Engel möglicherweise schon.  Dem Rest will ich sie heute näher bringen. Schließlich erscheinen meine Erzengel-Chroniken nächstes Jahr bei Hawkify-Books und ich bin schon fleißig am Schreiben.

Meine Einflüsse:

Ausschlaggebend, dass ich eine Buchreihe über Engel schreiben wollte, war die Buchreihe “Gilde der Jäger” von Nalini Singh. Ich habe mich in die Bücher verliebt und deswegen wollte ich auch unbedingt etwas über Engel schreiben. Die Reihe ist auch bis heute noch eine meiner Lieblingsbuchreihen und ich freuen mich über jeden neuen Band, der erscheint.

Gleichzeitig bin ich auch sehr christlich aufgewachsen und deswegen war für mich klar, dass meine Engel ihren Ursprung in der christlichen Literatur haben werden. Deswegen gibt es Gabriel, Michael, Raphael und Uriel, da vor allem die drei erstgenannten wichtige Erzengel aus den Testamenten sind. Vom Erzengel Gabriel, der die Botschaft an Maria überbringt, habt ihr sicher schon mal gehört.

Wieso es gerade der Erzengel Gabriel wurde, der eine der Hauptpersonen wurde? Weil ich ihn selbst mal in einem Theaterstück gespielt habe. Gut, ich hatte damals eine blonde Langhaarperücke auf und trug ein weißes Kleid, also so gar nicht mit meinem Gabriel zu vergleichen. Aber ich hatte zu diesem Erzengel eine besondere Verbindung und deswegen wurde er mein zweite Protagonist.

Meine Engel:

Das alles floss mit ein, als ich meine Engel plante. Gilde der Jäger ist daran schuld, dass die vier Erzengel die Welt unter sich aufgeteilt haben, nachdem sie ihre ursprünglichen Rollen abgelegt hatten.

Gabriel, der Botschafter, Michael, der Kämpfer, und Raphael, der Begleiter. Obwohl ich in der ersten Fassung damals nicht so ganz darauf geachtet habe, passen diese Rollen aus der Bibel doch sehr gut zu meinen Engeln. Gleichzeitig unterscheidet sie das von den Engel aus der Gilde der Jäger-Reihe.

Alle Erzengel sind Gott sozusagen unterstellt, unter ihnen gibt es noch die “normalen” Engel und die Vampire, die die Arbeit bei den Menschen verrichten, denn mit Flügeln wäre das etwas zu auffällig.

Was ich an meinen Engeln mag? Dass sie eine Mischung aus Moderne und der christlichen Überlieferung sind. Ich hoffe, euch gefallen sie auch, wenn sie nächstes Jahr erscheinen.

 

 

 

Meine Fantasywesen: Phönixe

Gestern habe ich das Cover zu meinem nächsten Buch “Entflammtes Erbe” enthüllt. Heute erzähle ich euch, wie ich dazu gekommen bin, über Phönixe zu schreiben und was diese Wesen bei mir  ausmacht.

Meine Einflüsse:

Bei Phönixen gibt es nicht wirklich viele Bücher, die mich beeinflusst haben. So wirklich kannte ich diese Wesen nur aus Harry Potter, aber einen solchen Vogel werdet ihr in meinem Buch nicht finden. Deswegen nutze ich hier den Punkt, um darüber zu schreiben, wieso es bei “Entflammtes Erbe” um Phönixe geht.

Ursprünglich hatte ich die Idee mit Vampiren geplant, aber das war mir dann zu Standard. Vor allem nachdem ich schon ein Buch über Vampire geschrieben hatte. Mir fiel es nämlich schwer mir noch etwas Neues  in diesem Bereich zu überlegen. Deswegen suchte ich ein Wesen, für das ich die Geschichte nicht komplett umplanen musste.

Wichtig war für mich die Sache mit der Verwandlung und daher tauchten in meinem Kopf nur zwei Wesen auf: Werwolf und Phönix. Da ich aber Werwölfe nicht so wirklich gerne mag (Sorry an alle, die sie lieben), fiel meine Wahl auf den Phönix.

 

Meine Phönixe:

Meine Phönixe sind immun gegen Feuer. Sie können in Flammen aufgehen und werden daran nicht sterben. Dabei habe ich mich nahe an dem Phönix aus der Asche gehalten.

Aber meine Phönixe werden nicht neu wiedergeboren (obwohl die Szene mit Fawkes in Harry Potter schon unglaublich süß ist), sondern sie sind einfach immun gegen das Feuer.

Durch Verbrennung werden sie verwandelt, deswegen dauert der Prozess auch sehr lange und wird nur sehr selten ausgeführt.

Im Gegensatz zu Vampiren sind meine Phönixe nicht unsterblich, sondern einfach nur sehr immun gegen jegliche Krankheiten und können daher auch länger als Menschen leben.

Sie leben abgeschottet von den Menschen in Siedlungen, die Menschen für Gated Communities halten. In diesen Siedlungen gibt es alles: Schule, Krankenhaus und Geschäfte. Die Phönixe müssen nicht wirklich die Siedlung verlassen, um ein glückliches Leben zu führen.

Ich bin schon gespannt, wie euch meine Phönixe gefallen werden und ich habe mir noch einige Geheimnisse aufgehoben, die erst “Entflammtes Erbe” auflösen kann.

Meine Fantasywesen: Vampire

Neben Hexen mag ich Vampire am liebsten. Das hat natürlich, keinen wird es wundern, mit Twilight begonnen und danach habe ich fast nur noch Reihen über Vampire gelesen. Selbst wäre ich ungern ein Vampir. Dieses Bluttrinken finde ich dann doch nicht ganz so prickelnd.

Meine Einflüsse:

Als ich meine Vampire geplant habe, war das ein bisschen schwieriger als bei Hexen. Das lag vor allem daran, dass ich schon so viele verschiedene Vampir-Reihen gelesen habe und es schwierig war, etwas eigenes zu erfinden.

Den größten Einfluss hatte die Jungs zum Anbeißen-Reihe von Mari Mancusi auf mich. Jonathan hat seine Ursprünge in General Jareth und auch die Zirkelstruktur, die in Teil 2 von Magica auftaucht, habe ich in dieser Reihe das erste Mal gesehen und im Vergleich zu den Hexenstämmen fand ich das sehr gut.

Ein weiterer Einfluss waren die allgemeinen Legenden zu Vampiren. In Fantasy hat man zwar viele Freiheiten, aber zum Beispiel bei Vampiren gibt es doch einige Gegebenheiten, die inzwischen zum Standard geworden sind. Vampire sind unsterblich, unglaublich stark, haben extrem gute Sinne und müssen Blut trinken. An diese Gegebenheiten habe ich mich gehalten, aber eine wichtige Sache habe ich geändert.

Die Sache mit der Sonne. Mir war von Anfang an klar, “meine Vampire glitzern nicht”. Aber das mit dem Verbrennen fand ich für einen Adelsfamilie auch etwas blöd. Deswegen habe ich mich für einen anderen Weg entschieden.

Meine Vampire:

Meine Vampire können in die Sonne gehen, ohne äußerlich Spuren zu zeigen. Angenehm ist es aber trotzdem nicht. Ich habe es mir so vorgestellt, dass es sich für Vampire so anfühlt, als würden sie von innen heraus verbrennen, wenn die Sonne ihre Haut berührt. Man kann sich also in die Sonne wagen, aber um nicht aufzufallen, muss man eben geübt darin sein, sich den Schmerz nicht anmerken zu lassen.

Wie ich oben schon erwähnte, würde mich das Bluttrinken davon abhalten, selbst ein Vampir zu werden. Auch meine Vampire können nicht ohne Blut überleben. Die meiste Zeit reicht ihnen zwar Tierblut, aber sie müssen regelmäßig auch etwas Menschenblut trinken, um nicht ihren Gelüsten zu erlegen.

Ich mag meine Vampire, weil sie nicht vom Grundsatz her böse sind, aber trotzdem von ihren Instinkten übermannt werden können, wenn sie nicht aufpassen. Vor allem diese Sache mit der Sonne hat mich bisher bei den meisten Vampiren gestört, weil die Sonnenallergie einem so viele Möglichkeiten nimmt. Deswegen bin ich glücklich darüber, wie ich es bei mir gelöst habe.

 

Meine Fantasywesen: Hexen

Hexen sind meine absoluten Lieblingswesen. Wenn man mich fragen würde, was ich gerne wäre, müsste ich nicht lange überlegen. Zauberkräften wären richtig cool. Was man damit alles anstellen könnte. Aber das soll jetzt kein Beitrag darüber werden, wie toll ich zaubern finden. Sondern ich will euch erzählen, was mich in Bezug auf Hexen beeinflusst hat und was genau ich bei meinen benutzt habe.

Meine Einflüsse:

Wenn man Hexen sagt, ist Harry Potter natürlich die erste Buchreihe, die einem einfällt, und natürlich habe auch ich sie gelesen. Ich wollte immer nach Hogwarts, den Sprechenden Hut aufgesetzt bekommen und den Zauberstab finden, der am besten zu mir passt.
In Bezug auf Magica hatte Harry Potter aber den Einfluss auf mich, dass ich eben genau diese Elemente nicht benutzen wollte. Keine Zauberstäbe, keine Zauberschule, das würde nur zu sehr an die Reihe erinnern.

In Bezug auf Magica mehr beeinflusst hat mich die “Buch der Schatten”-Reihe von Cate Tiernan. Ich habe die Reihe richtig verschlungen und nach Teil 3 auch auf Englisch weitergelesen, weil ich nicht warten wollte. Hier zauberten die Hexen ohne Zauberstäbe, es gab einen Zirkel und Rituale. Das war auch die Art von Hexen, die ich für Magica im Kopf hatte.

Meine Lieblingsreihe, mal abgesehen von Harry Potter, ist aber The Secret Circle von Lisa J Smith. Ich hatte die Reihe irgendwann mal am Flughafen gefunden und zur Reise mitgenommen. Auch die Verfilmung habe ich geliebt und bin noch bis heute traurig, dass die Serie nicht weiterging. Die Hexen in dieser Reihe sind ebenfalls in Zirkel organisiert und ziehen ihre Kräfte ebenfalls aus der Natur.

Meine Hexen:

Mir war schnell klar, dass ich einen Hexenstamm wollte und auf keinen Fall Zauberstäbe. So schön ich mir das bei Harry Potter vorstelle, die traditionellen Hexen zaubern in meinem Kopf ohne Stäbe, nur mit ihren ausgestreckten Händen (wenn überhaupt).

Außerdem sind sie für mich mit der Natur verbunden. Sie ziehen ihre Kräfte aus der Natur und da dauerte es nicht lange, bis ich die Erdgöttin Gaia zur ihrer Göttin machte. Von ihr hatten die Hexen ihre Kräfte erhalten und alle Rituale richteten sich an Gaia.

Jede Hexe bekommt bei mir ein Element zugewiesen. Für mich war es selbstverständlich, dass die Naturverbundenheit mit den vier Elementen zu tun hatte. Jede Hexe sollte die Elemente lernen, aber nur eines wirklich perfekt beherrschen können.

Ich mag meine Hexen, weil sie ihre Kräfte in sich tragen und sie immer benutzen können. Ein Fingerschnipsen und sie können ein Feuer auslösen. Gleichzeitig gibt es noch eine Göttin, die Einfluss nehmen kann und ohne die es diese Kräfte gar nicht geben würde.

Bei mir ist es nicht der Teufel, sondern Gaia, die die Hexen beeinflusst.

Wie schreibe ich ein Buch? – Schreibblockade

Welcher Autor kennt sie nicht, die Schreibblockade? Man kommt einfach nicht weiter, hat oft auch keine Lust zu schreiben und findet im schlimmsten Fall alles blöd, was man geschrieben hat.

Auch ich bin von diesen Schreibblockaden immer wieder betroffen, erst Mitte Januar musste ich wieder mit einer kämpfen. Um eine Schreibblockade gibt es zwei wichtig Dinge, die Gründe und die “Lösung”.

Ein häufiger Grund bei mir ist Stress oder Druck von außerhalb. Das habe ich vor zwei Jahren miterlebt, als ich noch auf Wattpad schrieb und versucht habe, jede Woche ein neues Kapitel zu posten. Das hat mich so unter Druck gesetzt, dass ich gar keinen Spaß mehr am Schreiben hatte und alles viel länger gedauert hat.

-> Lösung: Ich hab vorgeschrieben. Dadurch, dass ich dann mehrere Kapitel fertig hatte, stand ich nicht mehr so unter Druck und konnte wieder lockerer schreiben.

Ein weitere Grund ist bei mir meistens, dass mir das, was ich zuvor geschrieben habe, nicht gefallen hat. Es kann sich nur um einen Absatz handeln, aber auch um alles, was bisher geschrieben wurde.

-> Lösung: Manchmal reicht es da einfach, ein paar Abschnitte zu löschen, um wieder neu anzusetzen. Ist das Problem tiefgreifender, gehe ich mit Block und Stift auf Problemsuche und schreibe alles auf, was mich stört. Das versuche ich dann zu ändern, selbst wenn es bedeutet, dass ich alles nochmal neu schreiben muss.

Was ich jedoch bei einer Schreibblockade nie mache, ist mich zum Schreiben zwingen. Das bringt bei mir nichts und dabei kommt nur Stuss raus. Spätestens in der Überarbeitung bekomme ich dann die Retourkutsche dafür und muss viel mehr arbeiten, als ich gemusst hätte, wenn ich einfach Pause gemacht hätte.

Das ist nämlich mein erster Lösungsversuch: Einfach nicht schreiben. Vielleicht was Lesen oder sich irgendwie anders ablenken. Wenn es danach nicht klappt, kann man weitersehen, aber manchmal ist es einfach nur so, dass man eine kurze Pause braucht.